Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 25. Juni 2014
  • Unternehmen

    Investmentfonds reicht Wonderbra weiter

    Der US-Investmentfonds Sun European Partners trennt sich vom Wonderbra: Er verkauft die Unterwäsche-Firma DBApparel mit Marken wie Nur Die, Elbeo, Fils, Dim, Playtex und Wonderbra an HanesBrands, ebenfalls ein Investor aus den Vereinigten Staaten, wie die Unternehmen mitteilten. HanesBrands zahlt demnach 400 Millionen Euro für DBA. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 7500 Menschen in sieben Werken - eines davon steht im französischen Autun, wo die Marke Dim (ehemals Dimanche) im Jahr 1956 gegründet worden war.

    DBA ist in Frankreich, Deutschland, Italien, Spanien, Großbritannien und Nordirland sowie in Südafrika, Belgien und verschiedenen Schwellenländern vertreten. Sun European Partners hatte die Firma 2006 vom US-Konsumgüterhersteller Sara Lee gekauft. Schon im Sommer 2012 hatte der Investmentfonds versucht, die Firma weiterzuverkaufen - gab im Mai 2013 aber zunächst auf. Nun gelang der Verkauf; DBA sei "ein robustes, finanziell gesundes Unternehmen", betonte Sun European Partners.  (AFP)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Zetsche soll Chefaufseher von Tui werden

    Daimlerchef Dieter Zetsche soll Aufsichtsratschef bei Tui werden. Nach Angaben des Reisekonzern soll er das Amt am 1. Oktober 2018 antreten. Die Hauptversammlung müsste ihn dafür im Februar in den Aufsichtsrat wählen, danach kann er zum Nachfolger von Klaus Mangold bestimmt werden. Der bisherige Aufsichtsratschef wolle sein Amt dann niederlegen, teilte Tui mit.

    Der 64 Jahre alte Zetsche steht seit mehr als elf Jahren an der Spitze von Daimler und hat den Autobauer nach einer langen Durststrecke zu zuletzt hohen Renditen geführt. Sein Vertrag bei Daimler läuft 2019 aus. Als möglicher Nachfolger wird Entwicklungschef Ola Källenius gehandelt. (dpa)

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  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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