Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 11. Januar 2016
  • Unternehmen

    Iran will in spanische Raffinerie investieren

    Iran will sich am Bau einer Raffinerie in Spanien beteiligen, um sich nach dem Ende des Wirtschaftsembargos verlässliche Abnehmer für das eigene Öl zu sichern. Die beste Sicherung von Absatzwegen sei, in ausländische Raffinerien zu investieren, sagte der Chef des staatlichen iranischen Raffineriekonzerns, Abbas Kazemi, laut der staatlichen Nachrichtenagentur des Landes. In Spanien werde über die Investition in eine Raffinerie verhandelt, die täglich 200.000 Barrel Rohöl verarbeiten kann. Um welchen Standort es geht, sagte Kazemi nicht. Der größte spanische Ölkonzern Repsol und das spanische Außenministerium wissen noch nichts über die Kontakte. Sprecher sagten, sie hätten keine Informationen über die mögliche iranische Investition.  (DJ)

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  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Siemens erhält Kraftwerksvertrag in Russland

    Siemens hat einen Auftrag zur Errichtung eines Gas- und Dampfkraftwerks in Russland erhalten. Das Auftragsvolumen beträgt einschließlich des Servicevertrags 380 Millionen Euro, wie der Münchener Dax-Konzern mitteilte. Das Kraftwerk mit einer Kapazität von 495 Megawatt soll im Mai 2021 den Betrieb aufnehmen. Auftraggeber sei Nizhnekamskneftekhim, ein Unternehmen der TAIF-Gruppe mit Sitz in Kazan im Osten Russlands. Siemens hatte angekündigt, in der Kraftwerkssparte massiv Stellen abzubauen, auch zwei ostdeutsche Standorte sollen geschlossen werden. (DJ)

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  • Konjunktur
    Inflation im Euroraum bleibt unter EZB-Zielmarke

    Der Preisdruck in der Eurozone ist im November leicht gestiegen, aber insgesamt verhalten geblieben. Die jährliche Inflationsrate kletterte auf 1,5 von 1,4 Prozent im Vormonat. Die Statistikbehörde Eurostat bestätigte damit - wie von Volkswirten erwartet - ihre erste Schätzung vom 30. November. Damit liegt die Inflation immer noch deutlich unter dem Zielwert der Europäischen Zentralbank (EZB) von knapp 2 Prozent. Die sogenannte Kernteuerung, die besonders volatile Preise außen vor lässt, blieb im November stabil auf einem niedrigen Niveau. Die Kernrate (ohne die Preise von Energie, Nahrungsmitteln, Alkohol und Tabak) verharrte bei 0,9 Prozent. Binnen Monatsfrist stiegen die Verbraucherpreise im November in der Gesamtrate um 0,1 Prozent, die Kernrate sank indessen um 0,1 Prozent. Die Daten entsprachen den Prognosen von Volkswirten. Die EZB erreicht ihr Inflationsziel schon seit Jahren nicht mehr; nach den aktuellen EZB-Prognosen dürfte sie ihr Ziel sogar bis zum Jahr 2020 verfehlen. Derzeit kaufen die Zentralbanken des Eurosystems monatlich Anleihen für 60 Milliarden Euro, ab Januar wird es auf 30 Milliarden reduziert. (DJ)

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  • Konjunktur
    Gastgewerbe schwächelt im Oktober

    Deutschlands Hoteliers und Gastwirte bleiben trotz etwas schwächerer Geschäfte im Oktober auf Wachstumskurs. Preisbereinigt (real) sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zu unveränderten Preisen (nominal) verzeichnete das Gastgewerbe dagegen einen Anstieg um 1,6 Prozent. Insgesamt war die Entwicklung in den ersten zehn Monaten positiv. Die Branche setzte real 1,0 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

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