Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 08. März 2016
  • Konjunktur

    Japan korrigiert BIP-Daten

    Die japanische Wirtschaft ist im Schlussquartal 2015 etwas weniger stark geschrumpft als angenommen. Wie die Regierung in Tokio auf Basis revidierter Daten bekanntgab, sank die wirtschaftliche Leistung des Landes vor allem wegen der schwachen Verbraucherausgaben um eine hochgerechnete Jahresrate von 1,1 Prozent. Zunächst hatten die amtlichen Statistiker einen Rückgang um 1,4 Prozent errechnet. Im Vergleich zum Vorquartal schrumpfte die Wirtschaft um 0,3 Prozent statt um 0,4 Prozent, hieß es weiter. Der private Konsum, der in der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt zu 60 Prozent zur wirtschaftlichen Leistung des Landes beiträgt, sank dabei um real 0,9 Prozent und damit etwas stärker als um die zunächst berechneten 0,8 Prozent. Dafür fielen die Kapitalausgaben der Unternehmen mit einem Plus von 1,5 Prozent etwas besser aus. Zunächst war ein Plus von 1,4 Prozent gemeldet worden. (dpa)

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  • Mittwoch, 22. November 2017
  • Geldpolitik
    Fed-Protokoll deutet Zins-Anstieg an

    Währungshüter der US-Notenbank Fed halten eine baldige weitere Anhebung der Leitzinsen für gerechtfertigt. Teilnehmer der jüngsten Zinssitzung der Fed erwarteten in der nächsten Zeit ein solides Wachstum bei den Konsumausgaben unterstützt durch einen anhaltend starken Arbeitsmarkt, wie aus dem am Abend veröffentlichten Fed-Protokoll hervorgeht. Deshalb waren laut Mitschrift viele Notenbanker der Ansicht, dass eine weitere Erhöhung des Schlüsselsatzes in der nächsten Zeit angebracht sei. Zuletzt war in den USA die Inflation angezogen, was Befürwortern eines baldigen weiteren Zinsschritts Rückenwind gibt. Die US-Notenbank hatte zuletzt im Juni ihren Schlüsselzins zur Versorgung der Banken mit Geld auf die aktuell gültige Spanne von 1,0 bis 1,25 Prozent angehoben. (rts)

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  • Banken
    London will RBS-Aktien verkaufen

    Großbritannien will die staatliche Beteiligung an der vom Steuerzahler geretteten Großbank Royal Bank of Scotland (RBS) zurückfahren. Die öffentliche Hand wolle binnen fünf Jahren Aktien im Wert von insgesamt 15 Milliarden Pfund (16,9 Milliarden Euro) verkaufen, teilte das Office for Budget Responsibility (OBR) mit. Die Großbank gehört seit der Finanzkrise zu 71 Prozent dem britischen Staat. Den ersten Schritt zur Re-Privatisierung der RBS will Großbritannien noch vor dem Ende des Haushaltsjahr 2018/19 machen, indem Aktien im Wert von drei Milliarden Pfund auf den Markt geworfen werden. Derzeit erwartet der Staat aus seiner Beteiligung an der RBS einen Verlust von umgerechnet fast 30 Milliarden Euro. (rts)

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  • Konjunktur
    US-Arbeitsmarkt zieht an

    In den USA sind in der Woche zum 18. November spürbar weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 13.000 auf 239.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Das positive Signal vom Stellenmarkt blieb im Rahmen der Erwartungen: Im Vorfeld befragte Volkswirte hatten im Schnitt einen Rückgang auf 240.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde der Wert leicht nach oben revidiert, auf 252.000 von ursprünglich 249.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 1250 auf 239.750 Erstanträge. In der Woche zum 11. November erhielten in den USA 1,904 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Zunahme gegenüber der Vorwoche um 36.000. Die Zahl der Erstanträge hatte sich zuletzt aufgrund der Hurrikan-Serie im Süden der USA erhöht. Der breite Aufschwung am US-Arbeitsmarkt hält jedoch an. (DJ)

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