Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Juli 2018
  • Unternehmen

    Jenoptik kauft in Kanada zu

    Der Photonik-Konzern Jenoptik verstärkt sich durch eine Übernahme in Kanada und rechnet in der Folge mit einem höher als bislang prognostizierten Jahresumsatz. Wie das TecDAX-Unternehmen mitteilte, übernimmt es die kanadische Prodomax Automation Ltd. Durch den geplanten Zukauf und die anhaltend gute Nachfrage in den angestammten Jenoptik-Geschäften geht der Vorstand für dieses Jahr nun von einem Konzernumsatz von 805 bis 820 Millionen Euro aus nach bislang in Aussicht gestellten 790 bis 810 Millionen. Weitere Informationen zu den finanziellen Auswirkungen des Zukaufs will Jenoptik bei Vorlage der Ergebnisse des ersten Halbjahrs am 9. August bekannt gegeben. (DJ)

    +
  • Dienstag, 25. September 2018
  • Verkehr
    Hessen geht gegen Dieselfahrverbot vor

    Die hessische Landesregierung hat gegen das Urteil zum Frankfurter Dieselfahrverbot beim Hessischen Verwaltungsgerichtshof Berufung eingelegt. Die schriftliche Begründung des Urteils des Wiesbadener Verwaltungsgerichts sei am Vortag eingegangen, sagte eine Sprecherin des Umweltministeriums. Das war die Voraussetzung dafür, dass das Land juristische Schritte gegen die Entscheidung einlegen kann. Das Urteil sieht ein großflächiges Fahrverbot in Frankfurt für ältere Autos vom kommenden Jahr an vor. Konkret wären demnach zunächst von Februar 2019 an Dieselfahrzeuge mit Euro-4-Motoren sowie Benziner der Schadstoffklassen 1 und 2 betroffen. Vom 1. September kommenden Jahres an sollen dann auch Euro-5-Diesel nicht mehr in die Frankfurter Innenstadt einfahren. Selbst Hardware-Nachrüstungen hält das Verwaltungsgericht in seiner Urteilsbegründung derzeit nicht für ausreichend, um auf Fahrverbote für Dieselfahrzeuge verzichten zu können. (dpa)

    +
  • Konjunktur
    Kräftiges Auftragsplus für Baubranche im Juli

    Die Auftragsbücher der Baufirmen in Deutschland sind weiter gut gefüllt. Im Juli des laufenden Jahres verzeichnete das Bauhauptgewerbe real - also in konstanten Preisen - 2,7 Prozent mehr Bestellungen als ein Jahr zuvor, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Nominal erreichten die Aufträge in Betrieben mit mindestens 20 Beschäftigten mit 7,0 Milliarden Euro den höchsten jemals in einem Juli gemessenen Wert. Die Nachfrage nach Immobilien ist unter anderem wegen der niedrigen Zinsen groß. In den ersten sieben Monaten zusammen ergab sich nach Berechnungen der Wiesbadener Behörde zum Vorjahreszeitraum ein reales Auftragsplus von 2,8 Prozent. (dpa)

    +
  • Konjunktur
    Deutsche Wirtschaft hofft auf Fußball-EM-Impuls

    Die deutsche Wirtschaft verspricht sich von der Austragung der Fußball-Europameisterschaft 2024 im eigenen Land zusätzliche Geschäfte in Milliardenhöhe. "Das Sommermärchen von 2006 hat dem Handel einen geschätzten zusätzlichen Umsatz von rund zwei Milliarden Euro gebracht", sagte der Hauptgeschäftsführer des Einzelhandelsverbandes HDE, Stefan Genth, mit Blick auf die Weltmeisterschaft vor zwölf Jahren in Deutschland. "Von einer EM in Deutschland sind ähnliche Effekte zu erwarten." Das Turnier wird am Donnerstag vom europäischen Verband Uefa vergeben. Neben Deutschland bewirbt sich die Türkei als Ausrichter. Eine Fußball-EM im eigenen Land könne sich positiv auf die Verbraucherstimmung auswirken. "Wenn es dann für die deutsche Mannschaft gut läuft, kaufen die Menschen neben Fanartikeln wie Trikots, Schals und Hüten auch mehr Lebensmittel und Getränke zum gemeinsamen Public Viewing und Grillen", sagte Genth. "Das sind wertvolle Impulse für viele Branchen." (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft