Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. Oktober 2017
  • Quartalszahlen

    Johnson & Johnson geht mit Prognose hoch

    Der US-Pharma- und Konsumgüterkonzern Johnson & Johnson hat im dritten Quartal den Umsatz und den bereinigten Gewinn gesteigert und die Prognose angehoben. Das Wachstum habe sich beschleunigt, sagte Konzernchef Alex Gorsky. Dies werde von der starken Entwicklung im Pharmageschäft getrieben und durch Akquisitionen, wie die des schweizerischen Biopharmaunternehmens Actelion, unterstützt. Der Umsatz stieg um 10,3 Prozent auf 19,7 Milliarden US-Dollar, wie der Konzern mitteilte. Der Nettogewinn sank um fast 12 Prozent auf 3,76 Milliarden US-Dollar oder 1,37 Dollar je Aktie. Bereinigt um Sonderposten verdiente Johnson & Johnson aber mit 1,90 Dollar je Anteil gut 13 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum und übertraf die Konsensschätzung der Analysten von 1,80 Dollar. Im laufenden Jahr erwartet Johnson & Johnson jetzt einen Umsatz in der Spanne von 76,1 bis 76,5 Milliarden Dollar und einen bereinigten Gewinn je Aktie von 7,25 bis 7,30 Dollar. Zuvor hatte der Konzern Einnahmen zwischen 75,8 und 76,1 Milliarden Dollar und ein bereinigtes Ergebnis in der Spanne von 7,12 bis 7,22 Dollar in Aussicht gestellt. (DJ)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Fusionen
    Linde erreicht Squeeze-Out-Schwelle

    Der Industriegasekonzern Linde kommt bei dem geplanten Zusammenschluss mit dem US-Konkurrenten Praxair voran. Das Unternehmen kann die noch verbliebenen nicht umtauschwilligen Aktionäre zwangsweise ausschließen. Bis zum Ablauf der Umtauschfrist reichten mehr als 90 Prozent der Aktionäre der Münchner Linde AG ihre Aktien zum Umtausch in Anteile der künftigen Linde plc. ein, wie das Unternehmen am Abend mitteilte. Damit wäre ein sogenannter Squeeze-Out möglich. Eine Entscheidung darüber sei aber noch nicht getroffen. Jetzt steht nur noch die Zustimmung der Kartellbehörden aus, um die Fusion zum größten Industriegasekonzern der Welt abzuschließen. (dpa)

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