Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 21. Januar 2016
  • Personalie

    Kapferer führt ab Mai Energieverband BDEW

    Der frühere Wirtschaftsstaatssekretär Stefan Kapferer rückt am 1. Mai an die Spitze des Bundesverbands der Energie- und Wasserwirtschaft (BDEW). Der 50 Jahre alte Verwaltungswissenschaftler wurde vom BDEW-Vorstand zum Vorsitzenden der Hauptgeschäftsführung berufen. Er folgt Hildegard Müller, die im Mai eine Vorstandsfunktion beim Energiekonzern RWE übernehmen wird. Kapferer ist derzeit stellvertretender Generalsekretär der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) in Paris. Als Staatssekretär wechselte der damalige Vertraute des FDP-Bundesministers Philipp Rösler Mitte 2011 vom Gesundheits- ins Wirtschaftsministerium. Nach dem Regierungswechsel Ende 2013 blieb Kapferer Staatssekretär unter Wirtschaftsminister Sigmar Gabriel, bevor er im Oktober 2014 zur OECD wechselte. (dpa)

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  • Mittwoch, 22. November 2017
  • Energiekonzern
    Uniper baut 2000 Stellen ab

    Der Energiekonzern Uniper baut tausende Arbeitsplätze ab. "Insgesamt werden bei Uniper bis Ende 2018 rund 2000 der ursprünglichen 14.700 Stellen wegfallen", sagte Finanzvorstand Christopher Delbrück der "Rheinischen Post". Über ein Drittel davon seien Stellen von Mitarbeitern, die etwa beim einstigen Mutterkonzern E.ON verblieben sind, die bei der Schließung von Kraftwerks-Blöcken wie im Rotterdamer Hafen abgebaut wurden oder die aus Desinvestitionen resultieren.

    "Die weiteren 1250 Stellen entfallen auf das Effizienzprogramm Voyager", betonte Delbrück. "Der weit größte Teil dieser Stellen ist bereits abgebaut, die verbleibenden werden bis Ende 2018 folgen." Uniper wehrt sich derzeit gegen eine Übernahme durch Fortum. Der finnische Versorger will Anfang 2018 das Uniper-Paket von 47 Prozent von E.ON übernehmen und damit neuer Großaktionär werden. Delbrück betonte, den Stellenabbau sozialverträglich gestaltet zu haben.

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  • Softwareunternehmen
    Salesforce dank Cloud-Geschäft zurück in der Gewinnzone

    Der SAP-Konkurrent Salesforce hat im dritten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich habe ein Plus von 51,4 Millionen Dollar gestanden nach einem Minus von 37,3 Millionen Dollar im Vorjahr, wie das US-Unternehmen nach Börsenschluss mitteilte. Grund sei unter anderem die starke Nachfrage nach Cloud-Software gewesen.

    Der Umsatz erhöhte sich um rund 25 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar. Salesforce übertraf mit den Kennzahlen die Erwartungen der Analysten. Der Konzern hat sich auf Software im Internet spezialisiert, sogenannte Cloud-Dienste. Er stemmt sich mit Investitionen in Forschung und Marketing gegen die Konkurrenz unter anderem von Oracle und Microsoft in dem Bereich.

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