Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 07. Dezember 2017
  • Personalie

    KfW-Chef Schröder zieht sich zurück

    KfW-Chef Ulrich Schröder legt sein Amt nach Informationen aus dem Umfeld der Bank aus gesundheitlichen Gründen zum Jahresende nieder. Zuvor hatte das "Handelsblatt" über den Wechsel an der Spitze der staatlichen Förderbank berichtet. Eine KfW-Sprecherin wollte den Bericht nicht kommentieren. Sie verwies auf eine Sitzung des Verwaltungsrates im Laufe des Tages. Schröder steht seit Anfang September 2008 an der Spitze des Instituts. Vor zwei Jahren hatte der heute 65-Jährige seine Mitarbeiter über eine Krebserkrankung informiert, während der Behandlung zunächst aber weiter gearbeitet. Damals verlängerte der Verwaltungsrat Schröders Vertrag als Vorstandsvorsitzender vorzeitig bis zum 31. Dezember 2020. (dpa)

    +
  • Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Banken
    Goldman Sachs verdient mehr als erwartet

    Höhere Einnahmen und eine geringere Steuerlast haben Goldman Sachs im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg beschert. Die Bank übertraf die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steigt im vorbörslichen Handel um 1,3 Prozent. Der Gewinn kletterte im Zeitraum von Juli bis September um 19 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 6,28 Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 5,38 Dollar gerechnet. Dabei spielten der Bank die gesenkten Unternehmenssteuern in den USA in die Karten. Die Einnahmen stiegen um 4 Prozent auf 8,65 Milliarden Dollar, was vor allem einem starken Investmentbanking-Geschäft geschuldet war. (DJ)

    +
  • US-Konsum
    Walmart senkt den Ausblick

    Der US-Einzelhandelskonzern Walmart hat seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 rechnet der konsumsensible Umsatzgigant mit einem Ergebnis je Aktie von 2,65 bis 2,80 Dollar. Bisher lag die angepeilte Spanne zwischen 2,90 bis 3,05 Dollar. Für das darauffolgende Geschäftsjahr stellt Walmart ein Wachstum im US-Markt von 3 Prozent oder mehr in Aussicht. Im Geschäftsbereich E-Commerce soll das Wachstum sogar 35 Prozent betragen. Der korrigierte Ausblick kam an der Börse nicht gut an. Die Walmart-Aktien geben im vorbörslichen Handel rund 1,1 Prozent nach. (DJ)

    +
Themenseiten Wirtschaft