Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Februar 2018
  • Unternehmen

    Lada-Eingliederung treibt Renault-Gewinn

    Der französische Autobauer Renault hat im vergangenen Jahr das nach eigenen Angaben beste Ergebnis seiner Geschichte erzielt. Der Umsatz wuchs binnen Jahresfrist um knapp 15 Prozent auf 58,8 Milliarden Euro. Der Gewinn stieg um 50 Prozent auf 5,1 Milliarden Euro, wie das Unternehmen mitteilte. Renault profitierte demnach von der Eingliederung des russischen Autobauers Avtovaz mit der Marke Lada in den Konzern.

    Der Verwaltungsrat hatte am Vortag den Vertrag von Konzernchef Carlos Ghosn um vier Jahre verlängert und die "außergewöhnlichen Ergebnisse" unter seiner Führung gewürdigt. Ghosn soll den Strategieplan Drive the Future umsetzen, mit dem der Umsatz bis 2022 auf 70 Milliarden Euro gesteigert werden soll. (AFP)

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  • Donnerstag, 21. Juni 2018
  • Unternehmen
    BMW bestätigt Ausblick

    Nach der Gewinnwarnung von Daimler hält BMW am Ausblick für das laufende Jahr fest. Angesichts der Diskussion um zusätzliche Zölle im Welthandel bewerte BMW weiterhin unterschiedliche Szenarien sowie mögliche strategische Optionen, hieß es. Die Prognosen für 2018 setzten voraus, dass sich die weltweiten wirtschaftlichen und politischen Rahmenbedingungen "nicht wesentlich verändern werden".

    Der Konzern sieht den Absatz und Umsatz 2018 weiterhin leicht über dem Rekordwert des Vorjahres. Der Gewinn vor Steuern soll ebenfalls leicht zulegen, sofern das geplante Gemeinschaftsunternehmen mit Daimler bei Mobilitätsdiensten von den Wettbewerbsbehörden genehmigt wird. (DJ)

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  • Chip-Hersteller
    Micron verdient gut 3,8 Milliarden

    Der US-Konzern Micron Technology hat dank einer starken Nachfrage nach PC-Speicherchips seinen Gewinn im dritten Quartal gesteigert. Der Nettogewinn sei von 1,65 Milliarden Dollar im Vorjahreszeitraum auf aktuell 3,82 Milliarden Dollar gestiegen, teilte das Unternehmen mit. Der Nettoumsatz schnellte um 40 Prozent auf 7,8 Milliarden Dollar in die Höhe. Das Unternehmen, das Speicherchips für Computer und Mobilgeräte herstellt, profitiert seit längerem von der starken Nachfrage und stetig anziehenden Preisen für seine Hightech-Produkte. Die Firma konkurriert vor allem mit den südkoreanischen Herstellern Samsung Electronics und SK Hynix. Die Micron-Aktie gab im nachbörslichen US-Handel um 1,5 Prozent nach. Im laufenden Jahr ist der Aktienkurs bislang um fast 45 Prozent gestiegen. (rt)

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  • Mittwoch, 20. Juni 2018
  • Unternehmen
    Deutsche Bank zahlt Millionenstrafe in den USA

    Die Deutsche Bank zahlt in den USA eine Geldstrafe von 205 Millionen Dollar. Grund sei ein Verstoß gegen Bankengesetze, teilte die New Yorker Finanzbehörde mit. Sie warf dem Finanzinstitut vorschriftswidriges Gebaren bei Devisengeschäften von 2007 bis 2013 vor. Zudem soll die Bank Kunden in die Irre geführt haben. Die Deutsche Bank habe der Zahlung der Strafe zugestimmt. Das Institut werde nun Maßnahmen ergreifen, um ähnliche Vorfälle in der Zukunft zu vermeiden. Ein Sprecher der Bank sagte, dass die Strafe komplett durch bestehende Rückstellungen gedeckt sei. (rts)

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  • Unternehmen
    VW-Truck-Sparte heißt jetzt Traton

    Die Lkw-Sparte von Volkswagen ändert ihren Namen in Traton Group. Das Unternehmen erhofft sich von dem neuen Markenauftritt größere Unabhängigkeit von dem Wolfsburger Mutterkonzern und will für den Kapitalmarkt attraktiver werden. "Für die Gruppe ist der neue Markenauftritt ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu größerer Unabhängigkeit und zur Kapitalmarktfähigkeit", teilte Volkswagen Bus & Truck mit. Die offizielle Namensänderung werde voraussichtlich im dritten Quartal umgesetzt. "TRA" steht für Transport, Transformation oder Tradition, "TON" für Tonnage oder "immer ON sein". Die traditionsreichen Marken MAN, Scania, Volkswagen Caminhoes e Onibus und RIO sollen unter der Dachmarke der Traton Group ihre eigenen Identitäten behalten. (DJ)

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  • IPO
    Xiaomi will Milliarden erlösen

    Der chinesische Smartphonehersteller Xiaomi will bei seinem Börsengang in Hongkong Insidern zufolge bis zu 6,1 Milliarden US-Dollar einnehmen. Geplant sei, rund 2,18 Milliarden Aktien zwischen 17 und 22 Hongkong-Dollar auszugeben, sagten mehrere Insider. Damit wäre es eins der größten Börsendebüts eines Technologiekonzerns der vergangenen Jahre. Den Insidern zufolge werden der US-Chiphersteller Qualcomm, der chinesische Lieferkonzern SF Holding sowie der Telekomkonzern China Mobile und die staatliche China Merchants Group Ankerinvestoren, die insgesamt rund 15 Prozent der auf den Markt kommenden Aktien kauften. Am Donnerstag würden die Bücher geöffnet. (rts)

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  • Telekombranche
    Telstra entlässt Tausende Mitarbeiter

    Australiens größter Telekomkonzern Telstra streicht jede vierte Stelle. Insgesamt müssten 8000 Mitarbeiter das Unternehmen verlassen, teilte der frühere Staatsmonopolist mit. Es ist die größte Entlassungswelle einer australischen Firma seit dem Zusammenbruch der Fluggesellschaft Ansett vor 17 Jahren. Die Telstra-Aktie fiel auf ein Sieben-Jahres-Tief. Mit der Maßnahme will Telstra rund eine Milliarde Australische Dollar (umgerechnet 637 Millionen Euro) einzusparen. Dem Unternehmen machen der Wettbewerb sowie Probleme im Festnetz-Geschäft zu schaffen. (rts)

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  • Konjunktur
    Energiepreise treiben deutsche Erzeugerpreise

    Steigende Energiepreise haben im Mai für höhere Produzentenpreise in Deutschland gesorgt. Im Vergleich zum Vormonat legten die Erzeugerpreise um 0,5 Prozent zu, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg um 0,4 Prozent erwartet. Gegenüber dem Vorjahr ergab sich eine Steigerung um 2,7 Prozent. Die Prognose hatte auf ein Plus von 2,6 Prozent gelautet. Die Energiepreise erhöhten sich um 1,3 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 5,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Ohne Energie ist der Index der Erzeugerpreise lediglich um 0,2 Prozent gegenüber dem Vormonat und um 1,7 Prozent gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Bei dieser Statistik werden die Preise ab Fabrik erhoben, also bevor die Produkte und Rohstoffe in den Handel kommen. (DJ)

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