Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 13. Januar 2018
  • Autobranche

    Lada-Hersteller optimistisch

    Der russische Autobauer Avtovaz startet trotz ungewisser Aussichten optimistisch in das Jahr 2018. "Wir erwarten ein Wachstum unseres Absatzes von zehn Prozent", sagte Konzernchef Nicolas Maure. Höhere Prognosen wage er nicht, denn "die staatliche Unterstützung (in Russland) wird stark reduziert". Avtovaz baut die aus Sowjetzeiten bekannte Traditionsmarke Lada. 2017 verkaufte Avtovaz rund 311.000 Fahrzeuge in Russland. Damit ist nach Firmendarstellung jeder fünfte Neuwagen ein Lada. "Mit einem Wachstum von 17 Prozent (im Vergleich zu 2016) liegen wir über dem Marktdurchschnitt von 12 Prozent", sagte der Franzose. Beim Export ziele Avtovaz vor allem auf Nischenmärkte im Nahen Osten, in Zentralasien und Lateinamerika. Insgesamt ist der Export von Lada mit 24.000 Autos 2017 überschaubar. (dpa)

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  • Montag, 25. Juni 2018
  • Derivate
    Börse erweitert Zertifikatehandel

    Die Deutsche Börse hat die Handelszeiten im Spartengeschäft mit Zertifikaten erweitert. Seit dem vergangenen Freitag können Anleger Zertifikate bei dem Marktbetreiber im börsentäglich Zeitraum von 8 bis 22 Uhr handeln. Bislang begann der Handel um 9 Uhr und endete um 20 Uhr. Durch die Verlängerung der Handelszeiten können Anleger unter anderem auch am späten Abend auf Ereignisse an den US-Märkten reagieren. Durch die längeren Handelszeiten erhofft sich die Deutsche Börse eine Verlagerung des Zertifikatehandels vom außerbörslichen Direkthandel an die Börse. (DJ)

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  • Finanzsystem
    Aufseher treibt Brexit-Banken zur Eile an

    Viele Banken sind nach Einschätzung der EU-Bankenaufsicht EBA nicht angemessen auf einen "harten" Brexit vorbereitet. Die EBA sei der Auffassung, dass die Planungen "in einer Reihe von Bereichen schneller voranschreiten" sollten, mahnte die Behörde. "Die Zeit für die erforderlichen Maßnahmen wird knapp." Der geplante EU-Austritt Großbritanniens (Brexit) stellt in London angesiedelte Geldhäuser vor ein Problem: Für Dienstleistungen in der Europäischen Union benötigen sie ein Standbein in einem EU-Staat. Die Zwei-Jahres-Frist für die Verhandlungen zwischen der britischen Regierung und Brüssel über die Brexit-Modalitäten läuft nur noch bis Ende März 2019. Ob es danach eine Übergangsfrist geben wird, ist noch offen. (dpa)

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  • Welthandel
    China will Handelsschranken abbauen

    China und die Europäische Union (EU) streben ein bilaterales Investitionsabkommen an. Der chinesische Vizeministerpräsident Liu He und der stellvertretende Präsident der EU-Kommission Jyrki Katainen sprachen sich zu Wochenbeginn in Peking gegen Protektionismus und für die Verteidigung des globalen multilateralen Handelssystems aus. Liu äußerte auf einer gemeinsamen Pressekonferenz die Hoffnung, dass Europa seine Restriktionen für Exporte nach China lockere. Katainen forderte seinerseits China auf, den Zugang zu seinem Markt zu erleichtern und das Problem der Überkapazitäten bei der Stahlerzeugung zu lösen. Er halte es für wichtig, über gemeinsame Interessen zu sprechen, aber auch über strittige Themen. (rts)

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