Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 10. November 2015
  • Unternehmen

    Leoni verdient weniger

    Der Automobilzulieferer Leoni leidet weiter unter hausgemachten Problemen und hat im dritten Quartal trotz höherer Umsätze weniger verdient. Auch dank vieler Neuanläufe in der Bordnetz-Sparte, also der Komplettverkabelung von Fahrzeugen, legte der Umsatz zwar um 9,7 Prozent auf 1,1 Milliarden Euro zu. Doch diese Vielzahl an Neuanläufen hatte bereits im Oktober zu einer Gewinnwarnung für das aktuelle sowie das nächste Jahr geführt, da diese mit hohen Anlaufkosten verbunden sind. Das operative Ergebnis fiel im dritten Quartal auf 29,8 Millionen Euro, nach rund 35 Millionen im Vorjahresquartal. Unterm Strich waren es noch 15,6 Millionen Euro, nach 16 Millionen im Jahr zuvor. (DJ)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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