Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 11. November 2014
  • Unternehmen

    Lufthansa legt trotz Streik-Problemen zu

    Trotz der fortgesetzten Pilotenstreiks hat die Lufthansa im Oktober ihre Passagierzahl gesteigert. Der Konzern beförderte nach eigenen Angaben in dem Monat 9,7 Millionen Fluggäste und damit 0,4 Prozent mehr als vor einem Jahr. Die verkauften Sitzkilometer stiegen um 3,1 Prozent zu allerdings deutlich nachgebenden Ticketpreisen. Die Auslastung der Sitzplätze verbesserte sich um einen Zehntelprozentpunkt auf 80,6 Prozent. Abwärts zeigte die Entwicklung erneut im Cargo-Geschäft: Konzernweit kam die Lufthansa auf 165.000 Tonnen Fracht und Luftpost. Das waren 4,1 Prozent weniger als ein Jahr zuvor. Die Auslastung der Frachträume verbesserte sich um einen Punkt auf 70 Prozent. (dpa)

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Übernahmen
    Kartellamt durchkreuzt Fusionspläne von Eventim

    Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim darf die Berliner Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists nicht übernehmen. Das Bundeskartellamt untersagte die im Frühjahr angekündigte Übernahme. "CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Veranstalter von Konzerten oder Tourneen sind auf CTS ebenso angewiesen wie Vorverkaufsstellen, die Tickets vertreiben wollen", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt in Bonn.

    Zudem besitze CTS eine sehr starke Marktstellung beim Ticketvertrieb über den eigenen Online-Shop und habe bereits in der Vergangenheit verschiedene Veranstalter in seine Konzernstruktur integriert. Durch den Kauf von Four Artists würde CTS Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen, hieß es weiter. (dpa)

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  • Konjunktur
    Verbraucher halten UK-Wirtschaft in Schwung

    Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstum im Sommerquartal dank kauffreudiger Verbraucher leicht beschleunigt. Trotz der Brexit-Unsicherheiten legte das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt in London mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Im zweiten Quartal lag das BIP-Plus bei 0,3 Prozent. Allerdings wachsen andere Industrienationen deutlich schneller: Deutschland schaffte zuletzt ein Plus von 0,8 Prozent, die USA von 0,7 Prozent und die Eurozone von 0,6 Prozent. Obwohl die steigende Inflation in Großbritannien im Zuge des Votums für einen EU-Austritt die Kaufkraft drückt, zogen die Konsumausgaben auf der Insel mit 0,6 Prozent so kräftig an wie seit einem Jahr nicht mehr und erwiesen sich damit als Konjunkturstütze. (rts)

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  • Gesundheitswirtschaft
    Geschäft von Asklepios Kliniken stabil

    Die Asklepios Kliniken Verwaltungs-GmbH hat in den ersten neun Monaten eine weitgehend stabile Geschäftsentwicklung verzeichnet. Der Konzerngewinn sank indes aufgrund von Sondereffekten.
    Der Umsatz stieg um 0,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 1,68 (Vorjahr 1,72) Millionen Patienten versorgt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 4,5 Prozent auf 270,9 Millionen Euro zurück. Die operative Ebitda-Marge erreichte 11,2 nach 11,8 Prozent. Der Konzerngewinn des Königsteiner Unternehmens sank um 12,3 Prozent auf 123,5 von 140,9 Millionen Euro. Sondereffekte der Risikovorsorge im veränderten regulatorischen Umfeld schmälerten das Ergebnis um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. (DJ)

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  • Versicherer
    Moody's analysiert stabile Lage

    Die Ratingagentur Moody's stuft die Lage für die Versicherer in Europa trotz des Niedrigzins-Umfelds als stabil ein. Ein anziehendes Wirtschaftswachstum und Stabilität an den Finanzmärkten werde die Geschäfte der Unternehmen stützen, schrieb die Agentur in einem Bericht zum Ausblick für die Branche auf 2018. Die - allerdings auf niedrigem Niveau - ansteigenden Zinsen würden indes weiter für Gegenwind sorgen. Daher würden die Unternehmen weiter an Maßnahmen zur Kostensenkung arbeiten. Es gebe aber auch zahlreiche Risiken für die Versicherer. Dazu gehörten politische Faktoren wie der Brexit oder die Krise um Nordkorea, die die Wirtschaft allgemein treffen und auch zu Schwankungen an den Finanzmärkten führen könnten. Zudem könnten die Gewinne weiter schrumpfen, falls die Zinsen nicht wie erwartet ansteigen würden. Nicht zuletzt könne es durch den Klimawandel verstärkt zu Schäden für die Sach- und Unfallversicherer kommen. (rts)

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