Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 05. September 2014
  • Unternehmen

    Lufthansa sammelt 500 Millionen Euro ein

    Ungeachtet des Tarifkonflikts mit den Piloten hat sich die Lufthansa günstig frisches Geld beschafft. Der Konzern sammelte durch die Ausgabe einer fünfjährigen Anleihe 500 Millionen Euro ein, wie die Lufthansa mitteilte. Die Airline musste den Anlegern lediglich einen Zinssatz von 1,125 Prozent bieten - obwohl das Rating bei S&P mit "BBB-" gerade noch im Investmentbereich und bei Moody's mit "Ba1" sogar im Ramschbereich liegt. Die Emission sei dreifach überzeichnet gewesen und habe den niedrigsten Kupon, der jemals von einem "BBB-" bewerteten Unternehmen erzielt wurde, teilte die Lufthansa mit. Konsortialführer der Transaktion waren Bank of America Merrill Lynch, Commerzbank, Deutsche Bank und Societe Generale. (rts)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Unternehmen
    SLM Solutions dampft Jahresausblick ein

    Der 3D-Druckerhersteller SLM Solutions Group hat wegen verschobener Auslieferungen seine Jahresprognose deutlich reduziert. Statt 110 bis 120 Millionen Euro werde der Umsatz 2017 nur 90 Millionen erreichen, teilte das Lübecker Unternehmen mit. Die bereinigte Ebitda-Marge werde einstellig ausfallen, statt 10 bis 13 Prozent zu erreichen. Entsprechend werde auch die Personalaufwandquote steigen statt sinken. Wesentliche Ursache für die Anpassungen sind kundenseitige Verschiebungen der Auslieferungstermine in das nächste Geschäftsjahr, die dem Erreichen der ursprünglichen Prognose für das Geschäftsjahr 2017 entgegenstehen. (DJ)

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  • Arbeitskampf
    Streik bei Amazon am "Black Friday"

    Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag "Black-Friday", an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12.000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche. An den Arbeitsniederlegungen am "Black Friday" beteiligen sich laut Verdi Beschäftigte an den sechs großen Amazon-Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg (NRW), Werne (NRW), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Seit 2013 liefert sich die Gewerkschaft einen Tarifstreit mit dem Internetversandhändler. (dpa)

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