Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 24. September 2014
  • Personalie

    Machnig wird Staatssekretär bei Gabriel

    Verstärkung für Sigmar Gabriel: Der frühere Thüringer Wirtschaftsminister Matthias Machnig (SPD) wird neuer beamteter Staatssekretär im Bundeswirtschaftsministerium. Diese Personalie segnete das Kabinett nach Angaben aus Regierungskreisen ab. Machnig, ein enger Vertrauter von SPD-Chef Gabriel, folgt auf den FDP-Politiker Stefan Kapferer, der zur Industrieländer-Organisation OECD nach Paris wechselt. Kapferer war der letzte Liberale, der nach dem Ausscheiden der FDP aus dem Bundestag noch der aktuellen schwarz-roten Regierung angehörte. Machnig soll sich vor allem um die Mittelstands- und Rüstungsexportpolitik kümmern. Der 54-Jährige leitete nach seinem Rückzug als Minister in Erfurt die Europawahl-Kampagne der SPD. (dpa)

    +
  • Sonntag, 10. Dezember 2017
  • Unternehmen
    Brüssel prüft mögliche illegale Absprachen zu Air-Berlin-Kauf

    Die EU-Kommission prüft Hinweise auf illegale Absprachen bei der Übernahme der Fluggesellschaft AirBerlin durch die Lufthansa. EU-Wettbewerbskommissarin Margrethe Vestager sagte der "Bild"-Zeitung, falls es Hinweise auf eine mögliche gezielte Aktion von handelnden Personen gebe, die zu Lasten der Kunden gehen, werde die EU das herausfinden. "Wir werten dazu alle internen Papiere, auch aus Vorstandssitzungen und E-Mail-Verkehr, aus." Sollte sich dabei herausstellen, "dass es geplant ist, mit der Übernahme höhere Preise durchzusetzen und Kunden zu schädigen, würden wir einschreiten". Die Übernahme von Air Berlin sei für die Kommission sehr wichtig, weil Lufthansa hier einen seiner größten Konkurrenten kaufen will. "Wir haben von Beginn an die Gefahr gesehen, dass die Preise steigen könnten", so Vestager. "Deshalb schauen wir da genau hin." (DJ)

    +
  • Unternehmen
    Boeing schreibt Milliardenauftrag aus Kanada ab

    Der Handelsstreit zwischen den USA und Kanada dürfte Boeing hart treffen. Der Flugzeughersteller teilte mit, Kanada werde seine Drohungen wohl wahr machen und davon Abstand nehmen, 18 Militärjets des Typs F/A-18 Super Hornet zu kaufen. Boeing könnten dadurch 5,2 Milliarden US-Dollar durch die Lappen gehen. Der kanadische Premierminister Justin Trudeau hatte in jüngerer Zeit gewarnt, auf Geschäfte mit dem US-Flugzeugbauer zu verzichten, nachdem das Unternehmen aus Chicago eine Beschwerde beim US-Wirtschaftsministerium eingereicht hatte. Boeing beschuldigt seinen kanadischen Wettbewerber Bombardier, von unfairen Subventionen profitiert zu haben. Die US-Regierung schlug sich auf die Seite von Boeing und belegte die Flugzeuge der CSerie von Bombardier im Zöllen von 300 Prozent. (DJ)

    +
  • Konjunktur
    US-Steuerreform macht Zypries Sorgen

    Bundeswirtschaftsministerin Brigitte Zypries warnt vor möglichen negativen Folgen der geplanten US-Steuerreform für deutsche Firmen. Die SPD-Politikerin sagte, zwar sei das parlamentarische Verfahren in den USA noch nicht abgeschlossen, daher verbiete sich eine abschließende Bewertung. "Aber einige Aspekte des Entwurfes muten wie ein Einstieg in den Protektionismus an und könnten problematische Auswirkungen auf unsere grenzüberschreitend tätigen Unternehmen haben." Die geschäftsführende Ministerin kritisierte außerdem, ein "Unterbietungswettbewerb" bei Steuern sei wenig sinnvoll - das gelte in Europa, aber auch im Verhältnis zu den Vereinigten Staaten. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen