Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 31. Dezember 2015
  • Konjunktur

    Mehr Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe

    In den USA sind in der Woche zum 26. Dezember mehr Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Die Zahl der Anträge erreichte das höchste Niveau seit Mitte dieses Jahres. Im Vergleich zur Vorwoche stieg die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 20.000 auf 287.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten einen Anstieg auf 270.000 vorhergesagt. Für die Vorwoche wurde die Zahl der Erstanträge mit 267.000 bestätigt. Der Wert für den gleitenden Vierwochendurchschnitt stieg gegenüber der Vorwoche um 4.500 auf 277.000. Ökonomen gehen davon aus, dass unterhalb von 400.000 Erstanträgen in der Wirtschaft per Saldo mehr Stellen geschaffen werden als wegfallen. Der nun gemeldete Anstieg der Anträge dürfte eher saisonalen Faktoren zuzurechnen sein als einer tatsächlichen Verschlechterung der Lage auf dem US-Arbeitsmarkt. (DJ)

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  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Airlines
    IAG "enttäuscht" über Niki-Zuschlag für Lauda

    Der britisch-spanische IAG-Konzern hat "enttäuscht" darauf reagiert, nicht den Zuschlag für die insolvente Air-Berlin-Tochter Niki bekommen zu haben. Die Fluggesellschaft wird nach dem Willen des österreichischen Gläubigerausschusses stattdessen in die Hände von Airline-Gründer Niki Lauda gehen. Die Entscheidung war am frühen Dienstagmorgen einstimmig gefallen. "IAG ist enttäuscht, dass Niki nicht in der Lage sein wird, sich als Teil der Gruppe zu entwickeln und zu wachsen", teilte der Konzern in einer kurzen Mitteilung in London mit. Das Unternehmen wollte sich nicht dazu äußern, ob es gegen die Entscheidung vorgehen will. (dpa)

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  • Börsengang
    Saudi Aramco zieht neue Partner an

    Russische Pensionsfonds wollen sich an dem milliardenschweren Börsengang des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco beteiligen. "Es wäre sehr hilfreich für den Markt, wenn eine solche Kooperation über mehrere Jahre ausgebaut wird", sagte der Chef des russischen Staatsfonds Direct Investment Fund (DIF), Kirill Dmitriew. Auch die Chinesen könnten mit an Bord genommen werden, betonte Dmitriew. Beobachtern zufolge erhoffen sich die Staatsfonds aus China und Russland dadurch mehr Mitbestimmung im Rohölmarkt. "Wir sehen ein großes Interesse an dem Aramco-Börsengang von russischen Pensionsfonds, aber auch von unseren chinesischen Partnern", sagte Dmitriew. Saudi-Arabien will bis zu fünf Prozent der Anteile an Aramco an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Milliarden Dollar erlösen. Insidern zufolge ist die Platzierung für die zweite Jahreshälfte geplant. (rts)

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  • Airlines
    Easyjet legt beim Umsatz zu

    Der britische Billigfluganbieter Easyjet hat seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich gesteigert. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent, wie das Unternehmen am Morgen mitteilte. Angaben zum Gewinn macht Easyjet im vorgelegten Zwischenbericht nicht. Der Anstieg des Ladefaktors um 2,1 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent sei aber ein positives Zeichen, meinten Analysten. Das Passagieraufkommen wuchs im Quartalsvergleich um 8,0 Prozent. "Das könnte auch für Lufthansa, IAG und Air France positiv ankommen", kommentierte ein Aktienhändler die Eckdaten. Denn Easyjet sei neben ihnen die einzige Fluglinie, die ebenfalls stark auf Geschäftsreisende und weniger auf Tourismus ausgerichtet sei. (DJ)

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  • Geldpolitik
    BoJ bleibt weiter "locker"

    Die japanische Notenbank hält unverändert an ihrer Politik des lockeren Geldes fest. Der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bleibt bei 0,1 Prozent, wie die Bank von Japan (BoJ) mitteilte. Zudem strebt sie weiterhin eine Rendite von rund null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an. Die Entscheidung fiel mit acht zu eins Stimmen. Mit Blick auf die Preisentwicklung schlug die Bank of Japan optimistischere Töne an als noch vor einem Vierteljahr. "Die Inflationserwartung hat sich zuletzt seitwärts entwickelt", hieß es in dem Quartalsbericht. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. (rts)

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