Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Februar 2016
  • Quartalszahlen

    Merck enttäuscht mit Umsatzrückgang

    Der starke Dollar nagt am Geschäft des US-Pharmakonzerns Merck & Co. Für das vierte Quartal 2015 wies das Management deswegen einen überraschend hohen Umsatzrückgang von 2,5 Prozent auf 10,2 Milliarden Dollar aus. Hinzu kamen rückläufige Geschäfte mit dem Diabetesmittel Januvia und dem Arthritispräparat Remicade. Der Quartalsgewinn brach binnen Jahresfrist um 87 Prozent auf 976 Millionen Dollar ein. Vor Sonderposten ergab sich allerdings ein Ergebnis je Aktie, das besser ausfiel als von Experten vorausgesagt. Mercks Umsatzprognose für 2016 beläuft sich auf 38,7 Milliarden bis 40,2 Milliarden Dollar. Branchenexperten rechneten bislang im Schnitt mit einem Wert am oberen Ende dieser Spanne. (rts)

    +
  • Samstag, 25. November 2017
  • Insolvenz
    Schlecker-Verfahren zieht sich hin

    Der Schlecker-Insolvenzverwalter Arndt Geiwitz rechnet damit, dass das Insolvenzverfahren noch lange nicht beendet sein wird. Das Verfahren werde sich wahrscheinlich noch vier bis fünf Jahre hinziehen, sagte ein Sprecher des Insolvenzverwalters dem "Tagesspiegel". Die Forderungen der mehr als 22.000 Gläubiger belaufen sich auf über eine Milliarde Euro. Im nächsten Frühling werde über die Klagen von Geiwitz gegen Hersteller von Süßigkeiten, Zucker, Waschmittel, Röstkaffee und Drogeriewaren verhandelt. Sie sollen jahrelang Preise mit Schlecker abgesprochen und so dem Handel geschadet haben. Mehr als 300 Millionen Euro will der Insolvenzverwalter dafür zurückhaben. "Dieses Geld käme auch den Schlecker-Frauen zugute", betonte der Sprecher. Arbeitnehmer und die Bundesagentur für Arbeit, die einen dreistelligen Millionenbetrag als Insolvenz- und Überbrückungsgeld gezahlt hat, haben bislang noch kein Geld aus der Insolvenzmasse bekommen. (fhe)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen