Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Handel

    Metro überrascht Analysten

    Der Handelskonzern Metro hat aufgrund eines Steuereffekts im ersten Quartal des ersten eigenständigen Geschäftsjahres netto 88 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Beim operativen Gewinn hinterließen allerdings der Preiswettbewerb und Margendruck in Russland Spuren. Insgesamt lagen die Zahlen über den Markterwartungen. Das Düsseldorfer Unternehmen, das seit der Aufspaltung im Juli nur noch das Groß- und Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft der alten Metro unter einem Dach vereint, bestätigte die Jahresprognose für Umsatz und Gewinn. Von Oktober bis Dezember erzielte Metro einen Nettogewinn von 232 Millionen Euro verglichen mit 124 Millionen ein Jahr zuvor. Im Handel ist von einer positiven Überraschung die Rede: Nach den (zuvor bereits veröffentlichten) eher langweiligen Umsatzzahlen habe man damit nicht rechnen können, heißt es. (DJ)

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  • Freitag, 17. August 2018
  • Schifffahrt
    Dänen planen Bohr-Börsengang

    Der dänische Reederei-Konzern A.P. Moeller-Maersk will sein Bohrgeschäft im kommenden Jahr an die Börse bringen. Der Schritt aufs Parkett soll den Eignern rund 1,2 Milliarden US-Dollar in bar einbringen. Mit der Abspaltung setzt die Unternehmensgruppe ihren Umbau in einen reinen Transport- und Logistikkonzern fort. Das Herzstück Maersk Line, die weltgrößte Containerreederei der Welt, leidet derweil unter geringeren Frachtraten und hohen Treibstoffkosten. Sie muss jüngsten Zahlen zufolge die Kosten weiter herunterschrauben, um die in der vergangenen Woche gesenkten Jahresziele zu erreichen. (DJ)

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  • Halbjahresbilanz
    BayernLB wächst wieder

    Die BayernLB wird nach dem Ende der von der EU verordneten Schrumpfkur allmählich wieder größer. Im ersten Halbjahr wuchsen bei der Landesbank sowohl die Bilanzsumme als auch die Zahl der Mitarbeiter. Gute Geschäfte macht vor allem die zur BayernLB gehörenden Onlinebank DKB, wie aus der Halbjahresbilanz hervorgeht. Der Nettogewinn der Gruppe legte im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um gut fünf Prozent auf 452 Millionen Euro zu, die Bilanzsumme stieg ebenfalls um gut fünf Prozent auf 226 Milliarden Euro. Die Zahl der Mitarbeiter erhöhte sich um zwei Prozent auf 7377. Von einstiger Größe ist das Institut aber nach wie vor weit entfernt. Vor zehn Jahren beschäftigten die Bank und ihre Tochtergesellschaften bei einer Bilanzsumme von 415 Milliarden Euro noch weltweit 19.000 Menschen. (dpa)

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  • Autobauer
    VW steigert Absatz im Juli kräftig

    Der Volkswagen-Konzern hat im Juli 2018 mit 908.200 Fahrzeugen weltweit 10,6 Prozent mehr ausgeliefert. Besonders gut lief es für Volkswagen dabei erneut in Europa: Hier übergab der Konzern mit 408.300 Fahrzeugen nahezu ein Viertel mehr als im Vorjahr an die Kundschaft. Davon entfielen 134.800 Fahrzeuge (plus 38,3 Prozent) auf den Heimatmarkt Deutschland. Rückenwind hätten erneut Verkaufsprogramme für Autos mit Zertifizierung für den alten Emissionstest NEFZ gegeben, der per September vom wesentlich umfangreicheren Abgastest WLTP abgelöst wird. In der Region Asien-Pazifik erlahmte das Geschäft, der Absatz wuchs gerade einmal um knapp 1 Prozent auf 335.700 Fahrzeuge. Aufgrund der Senkung der Einfuhrzölle auf Importwagen zum 1. Juli hielten sich die chinesischen Käufer auch im Juli zurück, erklärte VW. Die Auslieferungen stagnierten im Vergleich zum Vorjahresmonat. Seit Jahresbeginn wurden in China über 2,3 Millionen Neuwagen an Kunden übergeben, ein Wachstum von 7,9 Prozent. (DJ)

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  • Quartalszahlen
    Nvidia enttäuscht beim Ausblick

    Der abebbende Wirbel um Kryptowährungen wie Bitcoin wirken sich auf die Geschäftsaussichten beim US-Techkonzern Nvidia aus. Der Umsatz im laufenden Quartal werde wohl im Bereich von 3,25 Milliarden Dollar liegen, teilte der Grafikkartenspezialist am Vorabend nach US-Börsenschluss mit. Analysten hatten im Schnitt mit einer Umsatzprognose von rund 3,34 Milliarden Dollar gerechnet. Zwar schnitt Nvidia im abgelaufenen Vierteljahr besser ab als gedacht. Der zurückhaltende Ausblick drückte die Aktie nachbörslich aber bis zu sechs Prozent ins Minus. Ursprünglich sei erwartet worden, dass Chips für die Krypto-Industrie weiterhin einen nennenswerten Beitrag zum Geschäft leisten würden, erklärte Nvidia. (rts)

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  • Unternehmen
    Applied Materials ist pessimistischer als der Markt

    Der weltgrößte Chipanlagenbauer Applied Materials hat Umsatz und Gewinn zuletzt kräftig gesteigert, mit seiner Prognose für das laufende Vierteljahr aber die Märkte enttäuscht. In dem abgeschlossenen dritten Geschäftsquartal erhöhten sich die Erlöse um gut 19 Prozent auf rund 4,5 Milliarden Dollar, wie das Unternehmen am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Der Nettogewinn stieg um fast 27 Prozent auf knapp 1,2 Milliarden Dollar. Viele Kunden des Unternehmens investierten zuletzt kräftig in ihre Halbleiter-Produktion, unter anderem weil Smartphone-Produzenten und Cloud-Dienstleister verstärkt Chips nachfragen. Doch inzwischen seien die Kunden etwas zurückhaltender, erklärte Konzernchef Gary Dickerson den verhaltenen Ausblick für das Schlussquartal. Dickerson bleibt mit seiner Prognose nicht nur hinter den Erwartungen der Analysten zurück. Er rechnet auch mit weniger Umsatz und Gewinn als im abgelaufenen Quartal. Die Entwicklung bei Applied Materials wird als Gradmesser für den Zustand der Halbleiterbranche gesehen. Die Aktien von Applied Materials gaben nachbörslich fünf Prozent nach. (rts)

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