Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Handel

    Metro überrascht Analysten

    Der Handelskonzern Metro hat aufgrund eines Steuereffekts im ersten Quartal des ersten eigenständigen Geschäftsjahres netto 88 Prozent mehr verdient als im Vorjahr. Beim operativen Gewinn hinterließen allerdings der Preiswettbewerb und Margendruck in Russland Spuren. Insgesamt lagen die Zahlen über den Markterwartungen. Das Düsseldorfer Unternehmen, das seit der Aufspaltung im Juli nur noch das Groß- und Lebensmitteleinzelhandelsgeschäft der alten Metro unter einem Dach vereint, bestätigte die Jahresprognose für Umsatz und Gewinn. Von Oktober bis Dezember erzielte Metro einen Nettogewinn von 232 Millionen Euro verglichen mit 124 Millionen ein Jahr zuvor. Im Handel ist von einer positiven Überraschung die Rede: Nach den (zuvor bereits veröffentlichten) eher langweiligen Umsatzzahlen habe man damit nicht rechnen können, heißt es. (DJ)

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  • Mittwoch, 24. Oktober 2018
  • Unternehmen
    LG Display zurück in Gewinnzone

    Der südkoreanische Apple-Zulieferer LG Display hat im dritten Quartal wieder die Gewinnzone erreicht. Unterstützung kam dabei von der schwächeren Landeswährung Won, wie der Bildschirmhersteller mitteilte. Den Gewinn im dritten Quartal bezifferte das Unternehmen mit 140 Milliarden Won (123,2 Millionen Dollar). Analysten hatten im Schnitt nur ein Plus von 79 Milliarden Won erwartet. Im zweiten Quartal hatte LG Display noch einen Verlust von 228 Milliarden Won ausgewiesen. (rts)

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  • Konjunktur
    Fed-Banker für weitere Zinserhöhung 2018

    Fallende Aktienkurse und Unsicherheiten in der Handelspolitik bringen die US-Wirtschaft nach Einschätzung des US-Notenbankers Raphael Bostic nicht von ihrem Wachstumskurs ab. Der Chef der Federal Reserve von Atlanta sieht deshalb keinen Grund für die US-Notenbank Fed, von ihrem Kurs der schrittweisen Zinserhöhung abzurücken, wie er sagte. Er fühle sich mittlerweile mit der Aussicht, die Zinsen ein viertes Mal in diesem Jahr zu erhöhen "wohler". Starke Wirtschaftsdaten für das zweite und dritte Quartal hätten ihn überzeugt, dass ein weiterer Zinsschritt in diesem Jahr angemessen sei. Mit dem weiteren Zinsschritt rechnen Beobachter im Dezember. Bostic sagte, die Zentralbank könne die Zinsen "noch einige Male" erhöhen, bis ein Niveau erreicht sei, dass Investitionen und Ausgaben weder behindere noch anschiebe. Bisher hatte sich Bostic zu einem möglichen Zinsschritt dieses Jahr nicht geäußert. (rts)

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  • Unternehmen
    Texas Instruments gibt verhaltenen Ausblick

    Der US-Chiphersteller Texas Instruments erwartet für das vierte Quartal einen deutlich geringeren Umsatz als von Analysten erwartet. Das Unternehmen teilte mit, man rechne mit Umsätzen von 3,6 bis 3,9 Milliarden Dollar. Experten hatten im Durchschnitt mit Geschäften im Volumen von 4,0 Milliarden Dollar gerechnet. Im dritten Quartal, das zum 30. September endete, stieg der Gewinn auf 1,57 Milliarden Euro von 1,29 Milliarden ein Jahr zuvor. Der Umsatz stieg auf 4,26 Milliarden Dollar von 4,12 Milliarden. (rts)

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