Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Unternehmen

    Milliardendeal: Atos will Gemalto kaufen

    Der französische IT-Dienstleister Atos will den niederländischen Chipkarten-Hersteller Gemalto übernehmen. Atos will nach eigenen Angaben für den Anbieter von Produkten zur digitalen Sicherheit insgesamt 4,3 Milliarden Euro auf den Tisch legen. Pro Gemalto-Aktie offeriere Atos 46 Euro. Das ist ein Aufschlag von 42 Prozent verglichen mit dem Schlusskurs vom Freitag. Mit dem Zukauf will Atos zu einem führenden globalen Anbieter von Cyber-Sicherheit und digitalen Dienstleistungen aufsteigen. Zu den Geschäftsfeldern von Atos gehören Zahlungstransaktionen, Beratungs- und Technologiedienstleistungen, Systemintegration sowie Outsourcing-Dienstleistungen. Der IT-Dienstleister ist in Bezons bei Paris ansässig. Gemalto stellt unter anderem Chip- und Magnetstreifenkarten wie SIM-Karten für Handys, Kreditkarten sowie Gesundheitskarten her. (rts)

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  • Freitag, 19. Oktober 2018
  • Quartalszahlen
    Michelin-Umsatz wächst mit Bergbaureifen

    Eine robuste Geschäftsentwicklung hat den Umsatz des französischen Reifenherstellers Michelin im dritten Quartal angekurbelt. Die Verkäufe seien im Berichtszeitraum um 5,25 Prozent auf 5,62 Milliarden Euro geklettert, teilte der Continental-Rivale mit. Besonders stark war das Wachstum zuletzt laut Michelin bei Kunden aus der Bergbau-Branche. Negative Währungseffekte hätten die Zwischenbilanz allerdings belastet, hieß es. In den ersten neun Monaten ging der Umsatz um gut ein Prozent auf knapp 16,22 Milliarden Euro zurück. (dpa)

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  • Unternehmen
    Amex-Gewinn springt an

    Der Kreditkartenriese American Express verdient dank brummender US-Wirtschaft, ausgabefreudiger Kunden und niedrigerer Steuern weiter glänzend. Im dritten Quartal stieg der Nettogewinn im Jahresvergleich um 22 Prozent auf 1,7 Milliarden Dollar, wie der Finanzkonzern mitteilte. Die Erlöse wuchsen um neun Prozent auf gut zehn Milliarden Dollar. Die Ergebnisse fielen besser aus als erwartet. Die Aktie legte nachbörslich zunächst um rund ein Prozent zu. (dpa)

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  • Unternehmen
    DowDupont schreibt Milliarden ab

    Der US-Chemieriese DowDupont schreibt Milliarden auf seine Agrar-Tochter ab. Der Betrag belaufe sich auf 4,6 Milliarden Dollar, teilte das Unternehmen mit. Begründet wurde die Maßnahme unter anderem mit gesenkten langfristigen Erwartungen bei Umsatz und Gewinn. Man sei aber weiter auf dem Weg, Corteva Agriscience zum 1. Juni 2019 vom Konzern abzuspalten. Letzteres beruhigte die Anleger nicht. Der Aktienkurs von DowDupont rauschte in einer ersten Reaktion im nachbörslichen Handel um mehr als sechs Prozent in die Tiefe. (dpa)

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  • Unternehmen
    Paypal steigert Gewinn und Umsatz deutlich

     Der im Zuge der boomenden US-Wirtschaft florierende Internethandel hat dem Bezahldienst Paypal im Sommer gute Geschäfte beschert. Im dritten Quartal stieg der Gewinn im Jahresvergleich um 24 Prozent auf 694 Millionen Dollar, wie die einstige Ebay-Tochter nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse nahmen um 14 Prozent auf 3,7 Milliarden Dollar zu. Das insgesamt über Paypals Dienste abgewickelte Zahlungsvolumen kletterte um 24 Prozent auf 143 Milliarden Dollar. "Paypal hatte ein weiteres exzellentes Quartal", freute sich Vorstandschef Dan Schulman und verwies zudem auf neue Partnerschaften mit Walmart und American Express. Bei Anlegern kamen die Zahlen ebenfalls gut an - die Aktie stieg nachbörslich zunächst um über 2,5 Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Stürme wirbeln AIG-Zahlen durch

    Die Wirbelstürme "Florence" und "Michael" in den USA sowie Taifune in Japan kommen den amerikanischen Versicherer AIG teuer zu stehen. Der Konzern rechnet nach eigenen Angaben für das dritte Quartal mit Kosten von 1,5 bis 1,7 Milliarden Dollar vor Steuern vor allem im Zusammenhang mit den Hurrikans. Die AIG-Aktie ließ nachbörslich 3,3 Prozent Federn. Das Unternehmen will seine Bilanz am 1. November vorstellen. (rts)

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