Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Samstag, 09. Januar 2016
  • Gerüchte

    Milliardenfusion in Italiens Gasbranche?

    In Italien steht möglicherweise der milliardenschwere Zusammenschluss der führenden Gasanbieter bevor. Die staatliche Bank CDP erwäge, Italgas und 2i Rete Gas zu fusionieren, sagten mit dem Vorgang vertraute Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Zusammen kämen die beiden Unternehmen auf einen Wert von acht Milliarden Euro. Die Verhandlungen befänden sich in einem frühen Stadium, sagte ein Insider. Die beteiligten Firmen lehnten eine Stellungnahme ab. Die Bank CDP kontrolliert den führenden italienischen Gasanbieter Italgas über den Gasnetzbetreiber Snam. Die Bank ist zudem an dem Infrastrukturfonds F2i beteiligt, der wiederum 72 Prozent an 2i Rete Gas hält. Die beiden Gasanbieter kommen zusammen auf einen Marktanteil von etwa 50 Prozent in Italien. Weil unklar ist, ob die Kartellbehörden eine Fusion aus genehmigen, werde auch ein Börsengang von Italgas erwogen, sagte ein Insider weiter. In Italien ist der Markt für Gasanbieter stark zersplittert, mehr als 200 Unternehmen sind in der Branche tätig. (rts)

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  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Gesundheitswirtschaft
    Geschäft von Asklepios Kliniken stabil

    Die Asklepios Kliniken Verwaltungs-GmbH hat in den ersten neun Monaten eine weitgehend stabile Geschäftsentwicklung verzeichnet. Der Konzerngewinn sank indes aufgrund von Sondereffekten.
    Der Umsatz stieg um 0,8 Prozent auf 2,4 Milliarden Euro. In den ersten neun Monaten wurden insgesamt 1,68 (Vorjahr 1,72) Millionen Patienten versorgt. Der Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) ging um 4,5 Prozent auf 270,9 Millionen Euro zurück. Die operative Ebitda-Marge erreichte 11,2 nach 11,8 Prozent. Der Konzerngewinn des Königsteiner Unternehmens sank um 12,3 Prozent auf 123,5 von 140,9 Millionen Euro. Sondereffekte der Risikovorsorge im veränderten regulatorischen Umfeld schmälerten das Ergebnis um einen mittleren zweistelligen Millionenbetrag. (DJ)

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  • Versicherer
    Moody's analysiert stabile Lage

    Die Ratingagentur Moody's stuft die Lage für die Versicherer in Europa trotz des Niedrigzins-Umfelds als stabil ein. Ein anziehendes Wirtschaftswachstum und Stabilität an den Finanzmärkten werde die Geschäfte der Unternehmen stützen, schrieb die Agentur in einem Bericht zum Ausblick für die Branche auf 2018. Die - allerdings auf niedrigem Niveau - ansteigenden Zinsen würden indes weiter für Gegenwind sorgen. Daher würden die Unternehmen weiter an Maßnahmen zur Kostensenkung arbeiten. Es gebe aber auch zahlreiche Risiken für die Versicherer. Dazu gehörten politische Faktoren wie der Brexit oder die Krise um Nordkorea, die die Wirtschaft allgemein treffen und auch zu Schwankungen an den Finanzmärkten führen könnten. Zudem könnten die Gewinne weiter schrumpfen, falls die Zinsen nicht wie erwartet ansteigen würden. Nicht zuletzt könne es durch den Klimawandel verstärkt zu Schäden für die Sach- und Unfallversicherer kommen. (rts)

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