Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 23. Juni 2014
  • Soziales

    Mindestlohn-Kompromiss für Zusteller in Sicht

    Beim gesetzlichen Mindestlohn für Zeitungszusteller zeichnet sich nach Gesprächen des Bundesarbeitsministeriums mit den Zeitungsverlegern nach Angaben aus Koalitionskreisen eine Lösung ab. Wie Reuters von einer mit den Verhandlungen vertrauten Person erfuhr, sollen für Mini-Jobber unter den Zeitungsboten die geringeren Sozialabgaben gelten, wie sie derzeit nur für Mini-Jobber in Privathaushalten greifen. Mit der auf fünf Jahre befristeten Regelung werde den Arbeitgebern die Umsetzung des Mindestlohns erleichtert. Damit sei sichergestellt, dass jeder Zeitungsbote ab Januar den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro erhalte. (rts)

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  • Montag, 18. Dezember 2017
  • Konjunktur
    Gastgewerbe schwächelt im Oktober

    Deutschlands Hoteliers und Gastwirte bleiben trotz etwas schwächerer Geschäfte im Oktober auf Wachstumskurs. Preisbereinigt (real) sanken die Umsätze gegenüber dem Vorjahresmonat um 0,5 Prozent, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden mitteilte. Zu unveränderten Preisen (nominal) verzeichnete das Gastgewerbe dagegen einen Anstieg um 1,6 Prozent. Insgesamt war die Entwicklung in den ersten zehn Monaten positiv. Die Branche setzte real 1,0 Prozent und nominal 3,0 Prozent mehr um als im Vorjahreszeitraum. (dpa)

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  • Konjunktur
    Japans Handelsüberschuss verringert sich

    Japans Handelsüberschuss ist wegen steigender Kosten für Ölimporte im November deutlich gesunken. Wie die Regierung in Tokio bekanntgab, lag der Überschuss bei 113,4 Milliarden Yen (854 Millionen Euro) und damit um 22,6 Prozent unter dem Vorjahresmonat. Die drittgrößte Volkswirtschaft der Welt konnte jedoch immerhin im sechsten Monat in Folge schwarze Zahlen in ihrer Bilanz ausweisen. Viele Ökonomen hatten mit einem Defizit gerechnet. Die Ausfuhren stiegen unter anderem dank guter Nachfrage nach japanischen Autos in den USA um 16,2 Prozent auf 6,9 Billionen Yen. Die Importe zogen aber noch stärker um 17,2 Prozent auf 6,8 Billionen Yen an. Dazu trugen Rohöleinfuhren aus Saudi Arabien sowie Smartphones aus China bei. (dpa)

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