Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. Juli 2014
  • Gastgewerbe

    Mindestlohn erreicht die Theke

    Beschäftigte im Gastgewerbe bekommen zum Jahreswechsel auch in Ostdeutschland den gesetzlichen Mindestlohn von 8,50 Euro. Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) erklärte Verhandlungen über eine Übergangsregelung mit stufenweiser Annäherung am Wochenende für gescheitert. Man sei nicht bereit, einen Abschluss zu unterzeichnen, der für einige Bundesländer eine Verschlechterung bedeute, sagte ein NGG-Sprecher. Ziel der Verhandlungen war ein Tarifvertrag, mit dem der Mindestlohn in der Branche in Ostdeutschland später in Kraft treten könnte. Vom kommenden Januar an gilt damit in Deutschland ein Mindestlohn von 8,50 Euro pro Stunde. Geltende Tarifverträge mit niedrigeren Stundenlöhnen sollen in einer Übergangsphase bis Ende 2016 aber gültig bleiben. (dpa)

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  • Mittwoch, 22. November 2017
  • Energiekonzern
    Uniper baut 2000 Stellen ab

    Der Energiekonzern Uniper baut tausende Arbeitsplätze ab. "Insgesamt werden bei Uniper bis Ende 2018 rund 2000 der ursprünglichen 14.700 Stellen wegfallen", sagte Finanzvorstand Christopher Delbrück der "Rheinischen Post". Über ein Drittel davon seien Stellen von Mitarbeitern, die etwa beim einstigen Mutterkonzern E.ON verblieben sind, die bei der Schließung von Kraftwerks-Blöcken wie im Rotterdamer Hafen abgebaut wurden oder die aus Desinvestitionen resultieren.

    "Die weiteren 1250 Stellen entfallen auf das Effizienzprogramm Voyager", betonte Delbrück. "Der weit größte Teil dieser Stellen ist bereits abgebaut, die verbleibenden werden bis Ende 2018 folgen." Uniper wehrt sich derzeit gegen eine Übernahme durch Fortum. Der finnische Versorger will Anfang 2018 das Uniper-Paket von 47 Prozent von E.ON übernehmen und damit neuer Großaktionär werden. Delbrück betonte, den Stellenabbau sozialverträglich gestaltet zu haben.

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  • Softwareunternehmen
    Salesforce dank Cloud-Geschäft zurück in der Gewinnzone

    Der SAP-Konkurrent Salesforce hat im dritten Quartal wieder schwarze Zahlen geschrieben. Unter dem Strich habe ein Plus von 51,4 Millionen Dollar gestanden nach einem Minus von 37,3 Millionen Dollar im Vorjahr, wie das US-Unternehmen nach Börsenschluss mitteilte. Grund sei unter anderem die starke Nachfrage nach Cloud-Software gewesen.

    Der Umsatz erhöhte sich um rund 25 Prozent auf knapp 2,7 Milliarden Dollar. Salesforce übertraf mit den Kennzahlen die Erwartungen der Analysten. Der Konzern hat sich auf Software im Internet spezialisiert, sogenannte Cloud-Dienste. Er stemmt sich mit Investitionen in Forschung und Marketing gegen die Konkurrenz unter anderem von Oracle und Microsoft in dem Bereich.

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