Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 12. Februar 2016
  • Unternehmen

    Neue Modelle bescheren Renault kräftiges Gewinnplus

    Der französische Autobauer Renault hat dank des Rückenwinds aus seinem starken Europageschäft und neuen Modellen ein kräftiges Gewinnplus erzielt. Unterm Strich legte der Überschuss im vergangenen Jahr um rund die Hälfte auf 2,8 Milliarden Euro zu, wie das Unternehmen mitteilte. Der Umsatz wuchs um gut zehn Prozent auf rund 45,3 Milliarden Euro. Das verlustreiche Geschäft der russischen Tochtermarke AvtoVAZ war einer der wenigen Wermutstropfen in der Bilanz des Herstellers: Renault musste 225 Millionen Euro auf den Wert des russischen Marktführers abschreiben. Im laufenden Geschäft blieb dennoch - auch dank eines Sparprogramms - ein größerer Teil vom Umsatz als operativer Gewinn übrig. Mit einem Plus von 44 Prozent auf 2,3 Milliarden Euro übertraf der Wert die Schätzungen von Analysten deutlich. Die operative Marge stieg um 1,2 Prozentpunkte auf 5,1 Prozent. Damit erreichte Renault sein Ziel bei der Profitabilität nach den Worten von Renault-Chef Carlos Ghosn "früher als geplant". Im laufenden Jahr will er die Kennzahl weiter steigern. Auch eine weitere Umsatzsteigerung (währungsbereinigt) nimmt sich der Autobauer vor. (dpa)

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  • Mittwoch, 13. Dezember 2017
  • Tourismus
    Tui verbucht Umsatzplus

    Der weltgrößte Reisekonzern Tui kann trotz Terrorangst und Unwettern in wichtigen Urlaubsregionen im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016/2017 kräftig zulegen. Der operative Gewinn stieg in den zwölf Monaten bis Ende September um gut zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie Tui-Chef Fritz Joussen bekanntgab. Der Umsatz wuchs um acht Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Damit trotzte Tui der Terrorangst, der Türkei-Krise, den Wirbelstürmen in der Karibik und dem schwachen britischen Pfund. Der Überschuss ging zwar um mehr als ein Drittel auf 645 Millionen Euro zurück. Allerdings hatte der Reisekonzern ein Jahr zuvor beim Verkauf der Tochter Hotelbeds einen hohen Sondergewinn eingestrichen. Während die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe ihre Ergebnisse nun kräftig steigerten, belasteten etwa die massenhaften Krankmeldungen der Tuifly-Besatzungen im Herbst 2016 das Ergebnis. (dpa)

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  • Inflation
    Deutschlands Verbraucherpreise ziehen an

    Die Inflation in Deutschland nimmt im November Fahrt auf. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,6 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im November um 0,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. Deutlich teurer als vor einem Jahr war mit einem Zuwachs von 3,7 Prozent Energie. Gestiegen sind vor allem die Preise für Heizöl. Gas war dagegen günstiger als im Vorjahresmonat. Höhere Preise waren auch bei Lebensmitteln zu verzeichnen, wenngleich der Anstieg schwächer als im Vormonat ausfiel. Der Preisauftrieb bei Dienstleistungen, wozu auch Mieten gezählt werden, entwickelte sich mit plus 1,5 Prozent unterdurchschnittlich. (dpa)

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  • Unternehmen
    Toshiba räumt Streit mit US-Partner aus der Welt

    Der japanische Technologiekonzern Toshiba und sein US-Partner Western Digital haben einen Streit beigelegt, der den Verkauf des Speicherchip-Geschäfts von Toshiba ernsthaft gefährdet hatte. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen, wie sie mitteilten. Der in schwerwiegende Probleme geschlitterte Toshiba-Konzern will seine gut laufende Speicherchipsparte an eine Gruppe um den US-Finanzinvestor Bain und verschiedene Tech-Konzerne verkaufen, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Die Amerikaner betreiben zusammen mit den Japanern ein Gemeinschaftsunternehmen für Speicherchips und wollten beim Verkauf vorrangig behandelt werden. (dpa)

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