Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 13. Februar 2018
  • Unternehmen

    Niederländer kaufen Deutsche See

    Deutschlands führender Fischverarbeiter Deutsche See bekommt neue Eigentümer. Das Fisch-Handelsunternehmen werde an die niederländisch-deutsche Parlevliet & Van der Plas Gruppe (P&P)verkauft, teilte Deutsche See mit. Die beiden Alteigentümer Egbert Miebach und Peter Dill hätten sich aufgrund einer ernsthaften Erkrankung von Miebach dazu entschieden. Der Schritt sei ihnen schwergefallen, sei aber unausweichlich, sagte Dill. Deutsche See werde als selbstständig agierende Firma weitergeführt. Am Geschäftsmodell und an den Standorten der Firma seien keine Veränderungen geplant. Die Deutsche See mit Hauptsitz in Bremerhaven ist nach eigenen Angaben Marktführer für Frisch und Meeresfrüchte in Deutschland und beliefert 35.000 Kunden. Das Unternehmen beschäftigt bundesweit in 22 Niederlassungen 1700 Mitarbeiter. Bei der P&P-Gruppe sind weltweit über 6000 Mitarbeiter beschäftigt. Den Angaben zufolge arbeiten P&P und Deutsche See bereits seit Jahrzehnten zusammen. (rts)

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  • Donnerstag, 18. Oktober 2018
  • Arbeitskampf
    Wieder Tarifgespräche für Ryanair-Flugbegleiter

    Im Tarifkonflikt um bessere Bezahlung und Arbeitsbedingungen bei Ryanair haben die irische Fluggesellschaft und die Gewerkschaft Verdi wieder Verhandlungen aufgenommen. Sie betreffen rund 1000 Flugbegleiter von Ryanair in Deutschland, wobei 700 davon als Leiharbeiter nicht bei der Airline angestellt sind. Die Delegationen beider Seiten trafen sich in Berlin. Über den Verhandlungsstand konnten Sprecher von Gewerkschaft und Unternehmen keine Auskunft geben. Verdi war mit der Absicht in diese Runde gegangen, zunächst die Absicherung von 90 Ryanair-Beschäftigten zu klären, die Anfang November mit der Schließung des Standorts Bremen ihre Arbeitsplätze verlieren. Die Gewerkschaft forderte einen Sozialtarifvertrag für die Betroffenen. (dpa)

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  • Konjunktur
    Erstanträge auf US-Arbeitslosenhilfe gesunken

    In den USA sind in der Woche zum 13. Oktober weniger Erstanträge auf Arbeitslosenhilfe gestellt worden. Im Vergleich zur Vorwoche fiel die Zahl auf saisonbereinigter Basis um 5000 auf 210.000 Anträge, wie das US-Arbeitsministerium in Washington mitteilte. Volkswirte hatten genau diesen Wert  prognostiziert. Für die Vorwoche wurde der Wert nach oben revidiert, auf 215.000 von ursprünglich 214.000. Der gleitende Vierwochendurchschnitt erhöhte sich gegenüber der Vorwoche um 2000 auf 211.750. In der Woche zum 6. Oktober erhielten 1,64 Millionen Personen Arbeitslosenunterstützung. Dies war eine Abnahme gegenüber der Vorwoche um 13.000. (DJ)

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  • Personalie
    Ex-Munich-Re-Chef soll Pischetsrieder ablösen

    Der frühere Munich-Re-Chef Nikolaus von Bomhard soll im kommenden Jahr neuer Aufsichtsratschef beim weltgrößten Rückversicherer werden. Der Nominierungsausschuss habe den 62-Jährigen zur Wahl in das Kontrollgremium empfohlen, teilte der Dax-Konzern mit. Die Entscheidung soll bei der Jahreshauptversammlung am 30. April fallen. Auf dem Posten des Aufsichtsratsvorsitzenden soll von Bomhard dann die Nachfolge des früheren BMW- und VW-Chefs Bernd Pischetsrieder antreten, der nicht mehr zur Wahl steht. Nikolaus von Bomhard war von Anfang 2004 bis April 2017 Vorstandschef der Munich Re. (dpa)

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  • Unternehmen
    Unilever auf Kurs

    Preiserhöhungen haben dem Konsumgüterkonzern Unilever im dritten Quartal zu einem stärkeren Umsatzwachstum verholfen. Das um Sondereffekte bereinigte Wachstum lag bei 3,8 Prozent, wie der Hersteller von Magnum-Eiscreme, Rexona-Deo oder Seifen wie Dove mitteilte. Davon wurde der Großteil aber von negativen Währungseffekten und dem Verkauf des Brotaufstrich-Geschäfts an den Investor KKR aufgezehrt, so dass die Erlöse um  4,8 Prozent auf 12,5 Milliarden Euro sanken. Für das Gesamtjahr bekräftigte der Konzern die Prognose, die einen bereinigten Umsatzanstieg von drei bis fünf Prozent sowie eine Verbesserung der bereinigten operativen Rendite vorsieht. Unilever sei auf Kurs zu den Zielen für 2020. (rts)

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  • Unternehmen
    5G-Vorbereitung füllen Ericsson die Kassen

    Dank einer starken Nachfrage nach Netzwerkausrüstungen für den neuen Mobilfunkstandard 5G ist Ericsson im dritten Quartal in die Gewinnzone zurückgekehrt. Der schwedische Konzern erzielte ein Betriebsergebnis von 3,2 Milliarden Kronen (umgerechnet rund 310 Millionen Euro) nach einem Verlust von 3,7 Milliarden Kronen im Jahr zuvor, wie Ericsson mitteilte. Damit schnitt der Netzwerkausrüster deutlich besser ab, als erwartet. Die USA gehören neben China und Südkorea zu den Ländern, die den Aufbau der 5G-Technologie anführen. Der ultraschnelle Mobilfunkstandard gilt als Voraussetzung für das autonome Fahren und das "Internet der Dinge". (rts)

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