Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 17. April 2018
  • Personalie

    Odenwald ist neuer Bahn-Kontrollchef

    Der Aufsichtsrat der Deutschen Bahn AG hat einen neuen Vorsitzenden. Das Gremium wählte einstimmig den Juristen und früheren Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium, Michael Odenwald. Er folgt auf Utz-Hellmuth Felcht, der Ende März sein Amt niedergelegt hatte. Odenwalds Amtszeit läuft bis März 2020. Odenwald begann seine Karriere vor über 25 Jahren im Bundesministerium für Verkehr. Er war an der Erstellung des Bundesverkehrswegeplanes und des sich daraus abgeleiteten damaligen Bedarfsplans Schiene beteiligt. Im Oktober 2012 wurde er zum Staatssekretär im damaligen Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung ernannt und gehörte fortan als entsandtes Mitglied der Eigentümerseite dem DB-Aufsichtsrat an. Zudem koordinierte er innerhalb der Bundesregierung in der letzten Legislaturperiode die Eisenbahn-Themen. (dpa)

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  • Freitag, 20. Juli 2018
  • Unternehmen
    General Electric erleidet Gewinneinbruch

    Die kriselnde US-Industrie-Ikone General Electric (GE) hat im zweiten Quartal deutlich weniger verdient. Anhaltende Probleme in der Kraftwerksparte und anderen Bereichen ließen den Gewinn aus dem fortgeführten Geschäft im Jahresvergleich um 28 Prozent auf 736 Millionen Dollar (631 Millionen Euro) einbrechen. Das teilte der Siemens-Konkurrent in Boston mit.

    Immerhin konnte GE den Umsatz dank Zuwächsen im Öl- und Gasgeschäft sowie in den Sparten für Luftfahrt und Medizintechnik um gut drei Prozent auf 30,1 Milliarden Dollar erhöhen. Insgesamt übertrafen die Ergebnisse die Prognosen der Analysten. Der Aktienkurs legte vorbörslich leicht zu. Konzernchef John Flannery sagte, die Zahlen hätten "im Rahmen der Erwartungen" gelegen.

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  • Unternehmen
    Emissionsrechte vermiesen Vattenfalls Bilanz

    Höhere Einkaufskosten für Kohle und Gas sowie teurere Emissionsrechte für den CO2-Ausstoß von Kraftwerken drücken das Halbjahres-Ergebnis des schwedischen Energiekonzerns Vattenfall. Das um Sondereffekte bereinigte Ergebnis vor Zinsen und Steuern blieb mit 13,1 Milliarden Kronen (rund 1,3 Milliarden Euro) im Vorjahresvergleich etwa stabil, wie das Unternehmen mitteilte. Dass unter dem Strich mit 7,1 Milliarden Kronen trotzdem mehr Gewinn rauskam, liegt laut Unternehmen an geringeren Steuern und einem Einmaleffekt durch die Neubewertung im schwedischen Atommüll-Fonds.

    Gut lief es für den auch in Deutschland stark vertretenen Konzern vor allem bei der Stromerzeugung durch Wasser und Wind, wo höhere Preise erzielt wurden. Im zweiten Quartal dagegen sank der operative Gewinn vor Sondereffekten wegen Problemen in der Wärme-Sparte um rund ein Fünftel.

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