Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. Dezember 2015
  • Quartalszahlen

    Oracle verspricht "überragendes" Jahr 2016

    Der Softwareriese Oracle hat im zweiten Quartal den starken US-Dollar zu spüren bekommen und deutlich weniger verdient. Während der SAP-Rivale im noch kleinen Cloud-Geschäft deutliche Zuwächse erzielte, verlor der US-Konzern im traditionellen Softwaregeschäft massiv an Boden. Doch das Blatt soll sich demnächst wenden. Für die kommenden zwei Quartale rechnet Oracle noch mit durchwachsenen Geschäften. Das Geschäftsjahr 2015/2016 soll dann den Tiefpunkt beim operativen Gewinn markieren, erklärte Konzernchef Safra Catz. Das folgende Jahr sollte dann "überragend" werden. Der Gewinn brach im zweiten Quartal um 12 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar ein. Je Aktie verdiente Oracle 51 (56) Cents, bereinigt 63 Cents nach 69 Cents im Vorjahreszeitraum. Das Unternehmen hatte selbst einen Gewinn von 63 bis 66 Cents in Aussicht gestellt. (DJ)

    +
  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    Verdi kritisiert Aufspaltung von T-Systems

    Die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi hat die geplante Aufteilung der Telekom-Sparte T-Systems in zwei Gesellschaften kritisiert. Es sei zu befürchten, dass es nicht dabei bleiben werde und die IT-Abtrennung nahelege, dass ein Verkauf vorbereitet werde, kritisierte Verdi-Vertreter Michael Jäkel in Berlin: "Der Plan könnte sein, dass hier eine Art 'Bad Bank' gegründet werden soll, in der die schlechten Risiken gebündelt werden sollen." Die Gewerkschaft befürchtet zudem Entlassungen und kündigte Proteste an. Kürzlich war bekannt geworden, dass die Deutsche Telekom ihre Großkundensparte T-Systems aufspalten will. Die Bereiche Telekommunikation und IT sollen voneinander getrennt werden und als eigenständige Unternehmen agieren. (dpa)

    +
  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft