Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Süßwaren

    Osterhasen-Produktion geht zurück

    Die Schokohersteller in Deutschland haben fürs diesjährige Osterfest rund 200 Millionen Osterhasen produziert. 111 Millionen Stück sind für den Verkauf in Deutschland bestimmt, 89 Millionen Hasen und damit 44 Prozent gehen ins Ausland - vor allem nach Europa, aber auch in die USA und nach Australien, teilte der Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie (BDSI) mit. Im Vergleich zum Vorjahr ist dies ein Minus von 6 Prozent - weil Ostern in diesem Jahr sehr früh liege und das Ostergeschäft entsprechend kurz sei, ergab eine Umfrage des Verbandes unter seinen Mitgliedsunternehmen. Für die Branche ist Ostern die zweitwichtigste Saison - nur in der Weihnachtszeit verkauft sie noch mehr Süßwaren. An Ostern wird laut BDSI aber mehr Schokolade verzehrt. (AFP)

    +
  • Samstag, 24. Februar 2018
  • Konjunktur
    Saudi-Arabien will Öl-Förderbremse lockern

    Saudi-Arabien geht nach Worten von Ölminister Chalid al-Falih davon aus, dass die Förderbremse der Opec und anderer Staaten im kommenden Jahr abgemildert wird. Die Organisation erdölexportierender Länder und andere Staaten wollten den Markt stabilisieren, sagte Al-Falih bei einem Besuch in Indien. Der nächste Schritt könnte eine Lockerung der Förderbremse sein. "Nach meiner Einschätzung wird das im Laufe von 2019 geschehen, aber wir wissen nicht wann und wie." Die Opec und andere Exportnationen wie Russland hatten sich darauf geeinigt, ihre Produktion um 1,2 Millionen Barrel Öl am Tag zu kürzen. Die Vereinbarung ist bis Ende 2018 gültig. Hintergrund ist ein Preisverfall auf dem Ölmarkt. So kostete ein Fass der Nordseesorte Brent vor zwei Jahren weniger als 30 Dollar. Inzwischen hat sich der Preis mehr als verdoppelt. (rts)

    +
  • Konjunktur
    Fitch stuft Brasilien herab

    Fitch hat das Rating Brasiliens um eine weitere Stufe gesenkt. Die langfristigen Verbindlichkeiten würden jetzt nur noch mit "BB-" bewertet nach zuvor "BB", teilten die Bonitätswächter am Freitag mit. Damit rutscht die Bewertung des südamerikanischen Landes tiefer in den Ramschbereich. Grund für den Schritt seien das hohe Haushaltsdefizit, die steigenden Staatsschulden und Verzögerungen bei den Sozialreformen. Der Ausblick sei dagegen auf "stabil" von zuvor "negativ" angehoben worden. Die US-Ratingagentur S&P hatte die größte Volkswirtschaft Südamerikas im Januar ebenfalls herabgestuft. Trotz politischer Unsicherheit hat sich die Wirtschaft des Landes zuletzt erholt. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft