Kurznachrichten

Konjunktur PMI deutet auf abgeschwächtes Wachstum hin

Das Wachstum der Privatwirtschaft im Euroraum hat sich im September in etwa wie erwartet etwas abgeschwächt. Der von IHS Markit erhobene Einkaufsmanagerindex (PMI) sank in zweiter Veröffentlichung auf 54,1 (August: 54,5) Punkte, womit das Ergebnis der ersten Veröffentlichung (54,2) nur leicht verfehlt wurde. Der Index des Dienstleistungssektors stieg in zweiter Veröffentlichung auf 54,7 (54,4) Punkte, womit das Ergebnis der ersten Veröffentlichung wie erwartet bestätigt wurde. Nach Angaben von IHS Markit stand einem stärkeren Wachstum im Dienstleistungssektor ein schwächeres in der Industrie gegenüber. Insgesamt wuchs die Privatwirtschaft des Euroraums aber den 63. Monat in Folge. Die befragten Unternehmen berichteten von steigenden Neuaufträgen, zunehmenden Auftragsbeständen und deutlich steigenden Einkaufspreisen. IHS Markit bescheinigte Deutschland und Frankreich ein anhaltend robustes Wachstum. An Italiens Wachstum habe sich nichts geändert, das Spaniens habe sich deutlich abgeschwächt. Deutschlands PMI sank im September auf 55,0 (55,6) Punkte und Frankreichs auf 54,0 (54,9) Punkte. (DJ)

Quelle: ntv.de

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