Kurznachrichten

Volkswirtschaft Peking kämpft gegen die Schulden

China verzeichnet Fortschritte im Kampf gegen steigende Unternehmensschulden. Die Zeiten "sprunghaft in die Höhe schießender" Verbindlichkeiten seien vorbei, sagte Chinas Zentralbank-Gouverneur Zhou Xiaochuan am Rande des Volkskongresses in Peking. Maßnahmen gegen die wachsende Verschuldung chinesischer Unternehmen hätten sich "gut entwickelt". Konkrete Zahlen nannte Zhou Xiaochuan allerdings nicht. Beobachter sehen die enormen Verbindlichkeiten chinesischer Konzerne mit Sorge. Erst im Dezember hatte der Internationale Währungsfonds (IWF) China dazu aufgerufen, entschiedener gegen die Schuldenlasten heimischer Firmen vorzugehen. Laut IWF lagen die Unternehmensschulden in der Volksrepublik Ende 2015 bei rund 165 Prozent der Wirtschaftsleistung. Der Zentralbank-Chef bekräftigte vor diesem Hintergrund, dass China die Öffnung seines Finanzsektor "mutiger" vorantreiben werde. Die Öffnung beinhalte nicht nur einen erweiterten Marktzugang für ausländische Investoren, sondern auch die globale Expansion chinesischer Finanzinstitute sowie die Förderung der weltweiten Verwendung des chinesischen Yuan. (dpa)

Quelle: ntv.de

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