Kurznachrichten

Unternehmen Pensionskosten drücken Air France-KLM-Gewinn

Die Fluglinie Air France-KLM hat ihren Gewinn im dritten Quartal 2017 belastet durch Kosten nur leicht auf 552 Millionen Euro erhöhen können. Das Ergebnis wurde durch einen nicht steuerwirksamen Aufwand von 311 Millionen Euro beeinflusst, der sich aus einer Pensionsvereinbarung zwischen dem Luftfahrtunternehmen und seinem Kabinenpersonal ergab. Der Konzernumsatz stieg um 4,3 Prozent auf 7,24 Milliarden Euro dank höherer Erträge je Fluggast und einem soliden Passagieraufkommen. Die besseren Erträge je Fluggast im Zusammenspiel mit niedrigeren Kerosinkosten haben das operative Ergebnis der Fluggesellschaft um gut 39 Prozent auf 1,02 Milliarden Euro steigen lassen.

Die französisch-niederländische Fluggesellschaft sagte weiter, für das vierte Quartal rechne man mit einem Kapazitätswachstum zwischen 3 und 4 Prozent, wobei bei der Billigfluggesellschaft Transavia ein Plus von 6 bis 7 Prozent geschätzt wurde. Darüber hinaus prognostiziert sie für das vierte Quartal einen leichten Anstieg des Absatzes im Vergleich zum Vorjahresquartal und eine stabile Tankrechnung. Die Kerosinkosten dürften stabil bleiben. (DJ)

Quelle: ntv.de