Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 11. Juni 2014
  • Geldanlage

    Pimco-Chef setzt auf Bonds

    US-Investmentstratege Bill Gross von der Allianz-Tochter Pimco spekuliert darauf, dass die Fed die Leitzinsen länger als erwartet auf einem niedrigen Niveau belässt. Der von ihm verantwortete Anleihenfonds Total Return Fund mit einem Volumen von 229 Milliarden Dollar erhöhte im Mai dennoch den Anteil von US-Staatspapieren im Portfolio um 41 Prozent, wie Pimco mitteilte. US-Bonds machen damit mittlerweile die Hälfte des Volumens aus. Bei den gehaltenen Titeln kann es sich um US-amerikanische Staatsanleihen handeln oder indirekt um Papiere, für die die US-Regierung lediglich garantiert. Mit einem verwalteten Vermögen von 1,94 Billionen Dollar bildet Pimco das Rückrat der Allianz-Vermögensverwaltung. Strategische Entscheidungen des Anlagefonds finden unter Analysten und interessierten Privatanlegern regelmäßig große Beachtung. Schlagzeilen machte das kalifornische Investmenthaus zuletzt allerdings im Januar mit einer Personalie. Der langjährige Weggefährte Gross', Mohamed El-Erian, stieg überraschend aus. (rts)

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  • Mittwoch, 25. April 2018
  • Konjunktur
    Smartphone-Verkäufe gehen weltweit zurück

    Der weltweite Smartphone-Boom der vergangenen Jahren flaut ab. Von Januar bis März sank die Nachfrage weltweit um zwei Prozent auf 347 Millionen Geräte, wie aus einer Studie des Marktforschers GfK hervorgeht. Vor allem in China und Nordamerika wurden weniger Smartphones veräußert. Wegen der gestiegenen Preise für die Luxusmodelle von Apple, Samsung, Google und Huawei litt der Umsatz darunter nicht. Die Erlöse kletterten um 18 Prozent. Die Verbraucher tendierten zum Kauf höherpreisiger Modelle, sagte der GfK-Telekommunikationsexperte Arndt Polifke. Im Schnitt legten Käufer 374 Dollar für ein neues Gerät auf den Tisch und damit 21 Prozent mehr als im Vorjahresvergleich. (rts)

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  • Unternehmen
    Munich Re zahlt weniger Boni

    Auf Druck der Aktionäre will der weltgrößte Rückversicherer Munich Re die Boni für seine Chefetage einschränken. Ab diesem Jahr sollen die Boni für den Vorstand fünfzig statt wie bisher siebzig Prozent der Bezüge ausmachen, sagte Aufsichtsratschef Bernd Pischetsrieder auf der Hauptversammlung in München. Maßgeblich für die Boni sollen künftig ausschließlich die Erreichung der Gewinnziele des Vorstands und die Entwicklung der Munich-Re-Aktie im Vergleich zur Konkurrenz sein. "Die variable Vergütung wird künftig sehr viel volatiler sein als heute", sagte Pischetsrieder.

    Die Hauptversammlung muss dem Vorschlag noch zustimmen. Großanleger hatten bei dem Aktionärstreffen vor einem Jahr kritisiert, dass die Kriterien für die Vergütung des Vorstands schwer durchschaubar seien. 2017 verdienten die Spitzenmanager des Unternehmens zusammen 19,8 Millionen Euro - 3,3 Millionen Euro weniger als im Jahr davor. Ursache war ein von schweren Naturkatastrophen verursachter Gewinneinbruch. (dpa)

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  • Unternehmen
    Shire und Takeda erzielen Durchbruch

    Nach langem Ringen haben die Pharmakonzerne Shire und Takeda Insidern zufolge einen Durchbruch bei den Gesprächen über einen Zusammenschluss erzielt. Der japanische Konzern Takeda habe seine ursprüngliche Offerte in Höhe von rund 60 Milliarden Dollar weiter aufgebessert, sagten mit der Angelegenheit vertraute Personen. Noch im Lauf des Tages werde ein vorläufiger Deal bekannt gegeben. Welcher Kaufpreis vereinbart wurde, war zunächst unklar. Zuletzt hatte es ein Bieterwettrennen um den irischen Konzern Shire gegeben, der an der Börse in London gelistet ist und Medikamente gegen seltene Krankheiten herstellt. Takeda ist bereits mehrmals mit Angeboten abgeblitzt. Auch der Botox-Produzent Allergan hatte Interesse an Shire signalisiert, dann aber eine Kehrtwende vollzogen. (rts)

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