Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 17. Juli 2017
  • Unternehmen

    Puma geht mit Prognose hoch

    Der Sportartikelhersteller Puma hat nach einer starken Geschäftsentwicklung im zweiten Quartal seine Jahresprognose für Umsatz und operativen Gewinn angehoben. Die Geschäftsaussichten für das restliche Jahr seien positiv, teilte der Adidas-Konkurrent aus Herzogenaurach mit. Die Aktie reagiert mit einem Sprung nach oben. Nach vorläufigen Zahlen stieg der Konzernumsatz im zweiten Quartal währungsbereinigt um ca. 16,3 Prozent auf 968,7 Millionen Euro. Der Gewinn vor Zinsen und Steuern (Ebit) vervierfachte sich fast auf 43,4 Millionen Euro von 11,9 Millionen im Vorjahreszeitraum. Im Gesamtjahr erwartet die Puma SE nun einen währungsbereinigten Umsatzanstieg zwischen 12 und 14 Prozent (2016: 3,627 Milliarden Euro) sowie ein Ebit in einer Bandbreite zwischen 205 bis 215 (2016: 128) Millionen Euro. Bisher hatte das im SDax notierte Unternehmen ein Umsatzwachstum im niedrigen zweistelligen Prozentbereich und ein Ebit zwischen 185 und 200 Millionen Euro in Aussicht gestellt. Die endgültigen Zahlen und einen Gesamtüberblick über die Geschäftsentwicklung im ersten Halbjahr 2017 wird Puma am 26. Juli veröffentlichen. (DJ)

    +
  • Donnerstag, 23. November 2017
  • Fluggesellschaften
    Air Berlin kündigt Bodenpersonal und Piloten

    Etwa 2500 Piloten und Boden-Beschäftigte der insolventen Air Berlin erhalten derzeit ihre Kündigungen. Mit Beginn des Insolvenzverfahrens am 1. November waren sie zunächst freigestellt worden, nun sind die Sozialplan-Verhandlungen für sie abgeschlossen. Personalchefin Martina Niemann rief die Betroffenen in einer internen Mitteilung auf, sich arbeitslos zu melden, um Arbeitslosengeld zu erhalten. Zudem verwies sie auf ausgeschriebene Stellen bei Easyjet und Condor sowie auf eine weitere Jobmesse in der Air-Berlin-Zentrale. Die Veranstaltung ist für diesen Freitag geplant. Teilnehmen wollen diesmal unter anderem Unternehmen wie Daimler, Rolls-Royce und DER Touristik. Noch keinen Sozialplan gibt es für etwa 3500 Flugbegleiter. Für sie laufen noch Gespräche, sie werden an diesem Freitag fortgesetzt. Nach Niemanns Angaben sind rund 300 Boden-Beschäftigte in die Transfergesellschaft gewechselt, in der sie sechs Monate Zeit haben, sich neu zu orientieren. (dpa)

    +
  • Übernahmen
    Kartellamt durchkreuzt Fusionspläne von Eventim

    Der Tickethändler und Veranstalter CTS Eventim darf die Berliner Konzert- und Veranstaltungsagentur Four Artists nicht übernehmen. Das Bundeskartellamt untersagte die im Frühjahr angekündigte Übernahme. "CTS Eventim ist als Anbieter des mit Abstand größten Ticketsystems in Deutschland marktbeherrschend. Veranstalter von Konzerten oder Tourneen sind auf CTS ebenso angewiesen wie Vorverkaufsstellen, die Tickets vertreiben wollen", sagte Kartellamts-Präsident Andreas Mundt in Bonn.

    Zudem besitze CTS eine sehr starke Marktstellung beim Ticketvertrieb über den eigenen Online-Shop und habe bereits in der Vergangenheit verschiedene Veranstalter in seine Konzernstruktur integriert. Durch den Kauf von Four Artists würde CTS Kontrolle über weitere, relevante Ticketkontingente erhalten und seine Marktposition weiter ausbauen, hieß es weiter. (dpa)

    +
  • Konjunktur
    Verbraucher halten UK-Wirtschaft in Schwung

    Die britische Wirtschaft hat ihr Wachstum im Sommerquartal dank kauffreudiger Verbraucher leicht beschleunigt. Trotz der Brexit-Unsicherheiten legte das Bruttoinlandsprodukt zwischen Juli und September um 0,4 Prozent zu, wie das nationale Statistikamt in London mitteilte und damit eine frühere Schätzung bestätigte. Im zweiten Quartal lag das BIP-Plus bei 0,3 Prozent. Allerdings wachsen andere Industrienationen deutlich schneller: Deutschland schaffte zuletzt ein Plus von 0,8 Prozent, die USA von 0,7 Prozent und die Eurozone von 0,6 Prozent. Obwohl die steigende Inflation in Großbritannien im Zuge des Votums für einen EU-Austritt die Kaufkraft drückt, zogen die Konsumausgaben auf der Insel mit 0,6 Prozent so kräftig an wie seit einem Jahr nicht mehr und erwiesen sich damit als Konjunkturstütze. (rts)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen