Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 18. Februar 2016
  • Sportartikel

    Puma leidet unter dem Dollar

    Teure Werbekampagnen und der starke US-Dollar haben den Gewinn von Puma im vergangenen Jahr belastet. Das Ergebnis ging im Vergleich zum Vorjahr um 42 Prozent auf 37,1 Millionen Euro zurück, teilte der Sportartikelhersteller im fränkischen Herzogenaurach mit. Beim Umsatz konnte der SDax-Konzern dagegen zulegen: Die Erlöse kletterten im vorigen Jahr um 14 Prozent auf 3,4 Milliarden Euro. Puma profitierte dabei auch von einem etwas stärkeren vierten Quartal mit einem Umsatzplus von 17,1 Prozent auf 879 Millionen Euro. Für 2016 rechnet das Unternehmen mit Umsatzzuwächsen im hohen einstelligen Prozentbereich. Bei einem erwarteten Betriebsgewinn von 115 bis 125 Millionen Euro werde auch unter dem Strich etwas mehr übrig bleiben als 2015, prognostizierte Puma-Chef Björn Gulden. (dpa)

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  • Montag, 19. Februar 2018
  • Fastfood
    KFC gehen die Hühnchen aus

    Geflügel-Notstand beim Hühnchenbrater Kentucky Fried Chicken (KFC): Wegen Lieferproblemen seines neuen Partners DHL hat die Fastfoodkette Hunderte Filialen in Großbritannien nicht öffnen können. KFC erklärte, seit dem Wochenende hätten über 700 der landesweit 900 Läden schließen müssen, andere hätten ihr Angebot reduziert oder die Öffnungszeiten eingeschränkt. Grund dafür sei ein Problem mit der Lieferung von Hühnerfleisch. KFC habe mit dem deutschen Dienstleister DHL einen neuen Lieferpartner an Land gezogen, jedoch gebe es "Startschwierigkeiten", erklärte die US-Fastfoodkette. KFC entschuldigte sich ebenso wie DHL: Der Service erklärte, es gebe "operationelle Probleme" und er arbeite mit KFC und seinen Partnern daran, die Lage in den Griff zu bekommen. (AFP)

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  • Nutzfahrzeuge
    Online-Handel befördert Transporter-Verkauf

    Die Autohäuser haben im vergangenen Jahr wegen des wachsenden Online-Handels so viele Transporter verkauft wie nie. Bundesweit wurden 276.100 sogenannte leichte Nutzfahrzeuge bis sechs Tonnen neu zugelassen, gut vier Prozent mehr als im Vorjahr, wie der Verband der Automobilindustrie mitteilte. Für 2018 wird wieder ein Rekord erwartet. Auch insgesamt wuchs der deutsche Nutzfahrzeugmarkt, zu dem auch Lastwagen und Busse zählen. 369.100 Neuzulassungen entsprachen einem Zuwachs von gut drei Prozent. (dpa)

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  • Unternehmen
    Nordex erhält Order aus Griechenland

    Der Windturbinenhersteller Nordex hat einen Auftrag zur Errichtung von zwei benachbarten Windparks in Griechenland erhalten. Wie das Unternehmen mitteilte, wurden dafür 16 Turbinen der Baureihen N117/2400 und N100/2500 geordert. Auftraggeber für die Order, zu dem auch der Service für 15 Jahre gehöre, sei die Hellenic Capital Partners. Der Auftrag sei ein "wichtiger Schritt für unser Geschäft in Europa", wird Nordex-Vertriebsvorstand Patxi Landa in der Mitteilung zitiert. Angaben zum Auftragswert wurden nicht gemacht. (DJ)

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  • Unternehmen
    AstraZeneca mit grünem Licht für Krebsimmuntherapie

    AstraZeneca hat von der US-Gesundheitsbehörde FDA grünes Licht für seine Krebsimmuntherapie Imfinzi zum Einsatz bei einer speziellen Form von Lungenkrebs erhalten. Der britische Pharmakonzern hat für die Arznei die Zulassung zur Behandlung von Patienten mit nicht-kleinzelligem Lungenkrebs im mittleren Stadium, der nicht operierbar ist und sich noch nicht weit im Körper verbreitet hat. Damit hat erstmals eine Krebsimmuntherapie die Zulassung für diese Indikation erhalten.

    AstraZeneca hat damit einen Vorteil gegenüber Immuntherapien der Konkurrenz, die erst zum Einsatz zu einem späteren Zeitpunkt der Erkrankung zugelassen sind. Analysten trauen Imfinzi ein Umsatzpotenzial von rund zwei Milliarden Dollar zu. Das Mittel ist bereits zum Einsatz bei Blasenkrebs zugelassen. (rts)

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