Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 25. März 2016
  • Unternehmen

    RWE baut weiter Stellen ab

    Der zweitgrößte deutsche Energiekonzern RWE plant weitere Stellenstreichungen. "Unsere bisherigen mittelfristigen Planungen sehen bis Ende 2018 einen Abbau um etwa 2000 Arbeitsplätze vor, unter anderem auch durch natürliche Fluktuation", sagte RWE-Personalvorstand Uwe Tigges der "Westdeutschen Allgemeinen Zeitung". In den vergangenen drei Jahren hat RWE bereits rund 10.000 Arbeitsplätze abgebaut. "Bisher ist es uns gelungen, betriebsbedingte Kündigungen zu vermeiden. Und wir tun alles dafür, dass es auch weiterhin so bleibt", sagte Tigges. Der Essener Energiekonzern hat insgesamt etwa 60.000 Beschäftigte. (dpa)

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  • Mittwoch, 17. Januar 2018
  • Gewerkschaften
    DGB zählt weniger Mitglieder

    Die Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich unter die Marke von sechs Millionen gerutscht. Dies zeige eine Umfrage unter den Mitgliedsgewerkschaften, berichtete das "Handelsblatt". Zur Jahrtausendwende hatte der DGB noch knapp 7,8 Millionen Mitglieder. Die größten Einzelgewerkschaften IG Metall, Verdi und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) hatten ihre Zahlen bereits veröffentlicht und unter dem Strich Verluste gemeldet, wie die Zeitung weiter berichtete. So hatte Verdi Ende 2017 erstmals weniger als zwei Millionen Mitglieder. (AFP)

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  • Autoindustrie
    Volkswagen verzeichnet Rekordabsatz

    Der Volkswagen-Konzern hat 2017 mehr Fahrzeuge ausgeliefert als je zuvor. Europas größter Automobilhersteller übergab im vergangenen Jahr insgesamt 10,74 Millionen Fahrzeuge an Kunden in aller Welt, wie das Unternehmen in Wolfsburg mitteilte. Das waren 4,3 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Allein im Dezember lieferte VW mit fast einer Million 8,5 Prozent mehr Fahrzeuge aus als vor Jahresfrist. Damit kann der Volkswagen-Konzern voraussichtlich den prestigeträchtigen Titel des größten Autobauers der Welt vor Toyota verteidigen. Besonders gut lief es 2017 für die Wolfsburger etwa in Osteuropa, China und in den USA. In Deutschland, wo die Dieselkrise den Absatz belastet hatte, konnte VW zwar im Dezember die Zahlen im Vergleich mit dem Vorjahresmonat steigern. Im Gesamtjahr aber gab es einen leichten Rückgang. (dpa)

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  • Siemens-Rivale
    GE denkt an die Spaltung

    Der US-Industriekonzern General Electric (GE) erwägt offenbar eine Aufspaltung. "Wir suchen aggressiv nach der besten Struktur oder den besten Strukturen (...), um das Potenzial unserer Geschäfte zu maximieren", sagte Vorstandschef John Flannery bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. GE sei bereits dabei, eine Zerschlagung in einzelne Geschäftsteile in die Wege zu leiten, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf Insider. Eine Aufspaltung könnte schon im Frühjahr verkündet werden. (dpa)

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  • Jahresbilanz
    Zalando verzeichnet Umsatzsprung

    Europas größter Online-Modehändler Zalando will seine Geschäfte im laufenden Jahr weiter steigern. "Unser Fokus liegt nach wie vor auf starkem Wachstum und dem Ausbau unseres Marktanteils", sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Im vierten Quartal stieg der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge in einer Spanne von 21,2 bis 23,2 Prozent auf maximal 1,345 Milliarden Euro. Damit erzielte der Berliner Konzern im wichtigen Weihnachtsquartal einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) zwischen 107 und 120 Millionen Euro. Trotz eines schwierigen Oktobers sei der Endspurt stark gewesen, sagte Ritter. Im Gesamtjahr kam Zalando bei einem Erlös von maximal 4,5 Milliarden Euro auf einen bereinigten Betriebsgewinn von höchstens 222 Millionen Euro. Details will das im MDax notierte Unternehmen am 1. März bekanntgeben. (rts)

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