Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. Mai 2018
  • Unternehmen

    Reederei-Riese Maersk muss sparen

    Der weltgrößte Schifffahrtskonzern Maersk hat nach einem enttäuschenden ersten Quartal umgehend Sparmaßnahmen angekündigt. "Unser Ergebnis vor allem in der Ozean-Sparte - Containerfracht und Hafenterminals - war ungenügend", erklärte Unternehmenschef Skou. Unter dem Strich fuhr Maersk zwar einen Gewinn von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro ein. Dieser wurde aber stark vom Verkauf der Öl-Sparte beeinflusst. Alle Verkäufe rausgerechnet stieg der Verlust auf 203 Millionen Euro.

    Der Umsatz des dänischen Reederei-Riesen wuchs im ersten Quartal um 30 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro. Zwei Drittel der Steigerung machte die Übernahme der Reederei Hamburg Süd aus. Der Verkauf der Öl-Sparte spülte 2,2 Milliarden Dollar in die Kassen. (dpa)

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  • Mittwoch, 23. Mai 2018
  • Konjunktur
    US-Wirtschaft wächst kräftiger

    Die US-Wirtschaft hat im Mai an Kraft gewonnen. Der vom IHS Markit Institut erhobene Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - stieg auf 55,7 von 54,9 Punkten im Vormonat. Oberhalb von 50 Punkten signalisiert das Konjunkturbarometer ein Wachstum. Zugleich stieg der Preisauftrieb bei den Einkaufspreisen auf den höchsten Stand seit fast fünf Jahren. Der Einkaufsmanagerindex des verarbeitenden Gewerbes stieg nach den Daten der ersten Veröffentlichung geringfügig auf 56,6 Zähler von 56,5 im Vormonat. Ökonomen hatten einen Stand von 57,0 erwartet. Der Index für den Servicesektor legte auf 55,7 Punkte zu von 54,6 im Vormonat. Die Prognose von Volkswirten hatte auf 54,2 gelautet. (DJ)

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  • Unternehmen
    Post eröffnet zweites Streetscooter-Werk

    Wegen der hohen Nachfrage von anderen Unternehmen verdoppelt die Deutsche Post die Produktion ihres Elektrotransporters Streetscooter. Am kommenden Mittwoch soll das zweite Werk in Düren eröffnet werden, wie der Konzern am Mittwoch mitteilte. In Düren und am ersten Standort in Aachen sollen künftig bis zu 20.000 Fahrzeuge pro Jahr gebaut werden.

    Die Post entwickelt sich zu einem der führenden Hersteller von Elektrotransportern. Neben mittlerweile 5500 E-Fahrzeugen in der eigenen Flotte sind nach Unternehmensangaben auch schon viele der vor allem für den Stadtverkehr brauchbaren Transporter bei anderen Unternehmen im Einsatz. Wie viele Streetscooter die Post bereits verkauft hat, wollte der Sprecher nicht sagen. (AFP)

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  • Konjunktur
    Schwächstes Wachstum in der Eurozone seit 18 Monaten

    Das Wachstum in der Eurozone hat im Mai zum vierten Mal in Folge nachgelassen. Der Sammelindex für die Produktion in der Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel binnen Monatsfrist von 55,1 auf 54,1 Zähler, wie das IHS Markit Institut berichtete. Das ist der tiefste Stand seit anderthalb Jahren.

    "Die Mai-Indizes brachten eine Reihe enttäuschender Ergebnisse, doch bei der Interpretation der Daten ist weiter Vorsicht angesagt", meinte IHS-Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "Denn während in den vorigen Monaten ganz unterschiedliche Faktoren wie die extreme Witterung, Streiks, Krankheiten und das frühe Ostergeschäft das Wachstum dämpften, wirkte sich im Mai vor allem die ungewöhnlich hohe Anzahl an Feiertagen negativ aus." (DJ)

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  • Konjunktur
    Frankreichs Arbeitslosigkeit steigt wieder

    Die Arbeitslosigkeit in Frankreich ist im ersten Quartal überraschend gestiegen. Die Quote kletterte auf 9,2 Prozent von 9,0 Prozent im Vorquartal, wie das Statistikamt Insee mitteilte. Ökonomen hatten mit einem Rückgang auf 8,8 Prozent gerechnet. Die EU-Kommission sagt der nach Deutschland zweitgrößten Volkswirtschaft der Eurozone in diesem Jahr einen Rückgang auf durchschnittlich 8,9 Prozent voraus, nach rund 9,4 Prozent 2017.

    Die französische Wirtschaft kommt nach langer Flaute wieder besser in Schwung. Die EU-Kommission erwartet 2018 ein Wachstum von 2,0 Prozent, nachdem es 2017 noch 1,8 Prozent waren. Zum Vergleich: Die deutsche Wirtschaft soll im laufenden Jahr um 2,3 Prozent zulegen. (rts)

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  • Unternehmen
    Vapiano reduziert sein Minus

    Vapiano hat im ersten Quartal dank des Ausbaus des margenstarken Liefer- und Mitnahmegeschäfts und eines leicht höheren Umsatzes pro Gast das operative Ergebnis überproportional zum Umsatz gesteigert und unter dem Strich den Verlust reduziert. Die Ziele für das Gesamtjahr bestätigte das Kölner Unternehmen für Systemgastronomie, das sich auf Pizza und Pasta spezialisiert.

    Von Januar bis März stieg der bereinigte operative Gewinn vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) auf Jahressicht um gut 32 Prozent auf 9,3 Millionen Euro. Der Umsatz wuchs flächenbereinigt um 0,1 Prozent auf 86,3 Millionen Euro, vor allem gebremst durch verhaltenes Geschäft außerhalb Deutschlands. Nach Steuern verringerte sich der Verlust auf 4,1 Millionen Euro von 7,0 Millionen. (DJ)

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