Kurznachrichten

Unternehmen Reederei-Riese Maersk muss sparen

Der weltgrößte Schifffahrtskonzern Maersk hat nach einem enttäuschenden ersten Quartal umgehend Sparmaßnahmen angekündigt. "Unser Ergebnis vor allem in der Ozean-Sparte - Containerfracht und Hafenterminals - war ungenügend", erklärte Unternehmenschef Skou. Unter dem Strich fuhr Maersk zwar einen Gewinn von umgerechnet 2,3 Milliarden Euro ein. Dieser wurde aber stark vom Verkauf der Öl-Sparte beeinflusst. Alle Verkäufe rausgerechnet stieg der Verlust auf 203 Millionen Euro.

Der Umsatz des dänischen Reederei-Riesen wuchs im ersten Quartal um 30 Prozent auf rund 7,8 Milliarden Euro. Zwei Drittel der Steigerung machte die Übernahme der Reederei Hamburg Süd aus. Der Verkauf der Öl-Sparte spülte 2,2 Milliarden Dollar in die Kassen. (dpa)

Quelle: n-tv.de