Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 28. November 2017
  • Unternehmen

    Rückschlag für Merck bei Krebsmittel Avelumab

    Der Darmstädter Pharma- und Chemiekonzern Merck muss bei seinem größten Medikamenten-Hoffnungsträger einen Rückschlag verkraften. Die Krebsimmuntherapie Avelumab verfehlte in einer Phase-III-Studie zur Behandlung von Patienten mit inoperablem, rezidivierendem oder metastasiertem Magenkrebs das Studienziel, wie der Dax-Konzern mitteilte. Im Vergleich zu einer Chemotherapie konnte Avelumab die Gesamtüberlebenszeit nicht verbessern. In der Studie wurden Patienten behandelt, bei denen die Krankheit bereits nach zwei vorausgegangenen Therapien fortgeschritten war. Von der Krebsimmuntherapie, für die Merck eine Partnerschaft mit dem US-Pharmakonzern Pfizer geschlossen hat, soll in Zukunft ein Großteil der neuen Pharmaumsätze des hessischen Unternehmens kommen. Avelumab ist unter dem Namen Bavencio bereits zur Behandlung einer seltenen und aggressiven Form von Hautkrebs und für Blasenkrebs zugelassen. (rts)

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  • Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Banken
    Goldman Sachs verdient mehr als erwartet

    Höhere Einnahmen und eine geringere Steuerlast haben Goldman Sachs im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg beschert. Die Bank übertraf die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steigt im vorbörslichen Handel um 1,3 Prozent. Der Gewinn kletterte im Zeitraum von Juli bis September um 19 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 6,28 Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 5,38 Dollar gerechnet. Dabei spielten der Bank die gesenkten Unternehmenssteuern in den USA in die Karten. Die Einnahmen stiegen um 4 Prozent auf 8,65 Milliarden Dollar, was vor allem einem starken Investmentbanking-Geschäft geschuldet war. (DJ)

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  • US-Konsum
    Walmart senkt den Ausblick

    Der US-Einzelhandelskonzern Walmart hat seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 rechnet der konsumsensible Umsatzgigant mit einem Ergebnis je Aktie von 2,65 bis 2,80 Dollar. Bisher lag die angepeilte Spanne zwischen 2,90 bis 3,05 Dollar. Für das darauffolgende Geschäftsjahr stellt Walmart ein Wachstum im US-Markt von 3 Prozent oder mehr in Aussicht. Im Geschäftsbereich E-Commerce soll das Wachstum sogar 35 Prozent betragen. Der korrigierte Ausblick kam an der Börse nicht gut an. Die Walmart-Aktien geben im vorbörslichen Handel rund 1,1 Prozent nach. (DJ)

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