Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 17. Mai 2018
  • Unternehmen

    SAP geht nach Vergütungskritik auf Aktionäre zu

    Der Softwareriese SAP geht nach der Debatte um die Vorstandsvergütung im Vorjahr auf seine Aktionäre zu. Man habe die Kritik sehr ernst genommen und den Dialog vor allem mit den institutionellen Anlegern gesucht, sagte Aufsichtsratschef Hasso Plattner bei der Hauptversammlung. Das Ergebnis sei ein transparenteres und besser nachvollziehbares System der Managergehälter.

    Grundsätzlich verteidigte Plattner erneut die hohen Gehälter für Vorstandschef Bill McDermott und die anderen Manager. "Die Vorstandsvergütung muss mit Blick auf unsere globalen Konkurrenten international wettbewerbsfähig sein", sagte er. Für 2017 bekommt McDermott laut Geschäftsbericht knapp 13,2 Millionen Euro. (dpa)

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  • Dienstag, 16. Oktober 2018
  • Banken
    Goldman Sachs verdient mehr als erwartet

    Höhere Einnahmen und eine geringere Steuerlast haben Goldman Sachs im dritten Quartal einen deutlichen Gewinnanstieg beschert. Die Bank übertraf die Erwartungen der Analysten. Die Aktie steigt im vorbörslichen Handel um 1,3 Prozent. Der Gewinn kletterte im Zeitraum von Juli bis September um 19 Prozent auf 2,52 Milliarden Dollar. Das Ergebnis je Aktie belief sich auf 6,28 Dollar. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn je Aktie von 5,38 Dollar gerechnet. Dabei spielten der Bank die gesenkten Unternehmenssteuern in den USA in die Karten. Die Einnahmen stiegen um 4 Prozent auf 8,65 Milliarden Dollar, was vor allem einem starken Investmentbanking-Geschäft geschuldet war. (DJ)

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  • US-Konsum
    Walmart senkt den Ausblick

    Der US-Einzelhandelskonzern Walmart hat seine Gewinnprognosen für das laufende Geschäftsjahr gesenkt. Für das laufende Geschäftsjahr 2018/19 rechnet der konsumsensible Umsatzgigant mit einem Ergebnis je Aktie von 2,65 bis 2,80 Dollar. Bisher lag die angepeilte Spanne zwischen 2,90 bis 3,05 Dollar. Für das darauffolgende Geschäftsjahr stellt Walmart ein Wachstum im US-Markt von 3 Prozent oder mehr in Aussicht. Im Geschäftsbereich E-Commerce soll das Wachstum sogar 35 Prozent betragen. Der korrigierte Ausblick kam an der Börse nicht gut an. Die Walmart-Aktien geben im vorbörslichen Handel rund 1,1 Prozent nach. (DJ)

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