Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. März 2018
  • Jahresbilanz

    SGL schreibt wieder schwarze Zahlen

    Der Kohlenstoff-Spezialist SGL ist im vergangenen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. 2017 lag das Konzernergebnis bei fast 139 Millionen Euro nach einem Verlust von rund 112 Millionen im Vorjahr, wie das Wiesbadener Unternehmen mitteilte. Dazu trug aber vorwiegend der Verkauf des Geschäfts mit Kathoden, Hochofenauskleidungen und Kohlenstoffelektroden bei. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen (Ebit) verdoppelte sich dank eines starken Geschäfts mit Spezialgrafitprodukten nahezu auf gut 40 Millionen Euro. SGL setzte 860 Millionen Euro um, ein Plus von fast zwölf Prozent. Für 2018 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg von etwa zehn Prozent, der bereinigte Betriebsgewinn soll sich leicht überproportional zum Umsatz erhöhen. (rts)

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  • Freitag, 21. September 2018
  • Konjunktur
    Eurozonen-Wachstum wird langsamer

    Das Wirtschaftswachstum in der Eurozone hat sich im September wegen der schwächelnden Industrie etwas abgeschwächt. Der Einkaufsmanagerindex für die Privatwirtschaft - Industrie und Dienstleister zusammen - fiel um 0,3 Punkte auf 54,2 Zähler, wie das Institut IHS Markit mitteilte. Das Barometer hält sich aber klar über der Wachstumsschwelle von 50 Zählern.

    "Zum Glück blieb die Abschwächung auf die Industrie beschränkt", sagte Markit-Chefvolkswirt Chris Williamson. "So florierte der Servicesektor dank der boomenden Binnennachfrage infolge des starken Jobaufbaus." Damit zeichne sich für das zu Ende gehende dritte Quartal ein Wirtschaftswachstum von 0,5 Prozent ab, was einen Tick mehr wäre als im Vorquartal. (rts)

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  • Übernahmen
    Adobe schluckt Cloud-Spezialisten

    Der US-Softwarekonzern Adobe übernimmt den Cloud-Marketing-Spezialisten Marketo vom Finanzinvestor Vista Equity Partners. Der Kaufpreis betrage 4,75 Milliarden Dollar, teilte der Photoshop- und Adobe-Reader-Anbieter mit. Vista hatte Marketo vor zwei Jahren für 1,8 Milliarden Dollar gekauft und von der Börse genommen. Die Übernahme des Marketing-Spezialisten für Geschäftsbeziehungen zwischen Unternehmen soll Adobe dabei helfen, das Cloud-Angebot auszubauen. Damit könnte Adobe zu Konkurrenten wie Microsoft oder Oracle aufholen. Bereits jetzt schiebt vor allem das Cloud-Geschäft den Umsatz an. (rts)

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