Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 14. März 2018
  • Jahresbilanz

    SGL schreibt wieder schwarze Zahlen

    Der Kohlenstoff-Spezialist SGL ist im vergangenen Geschäftsjahr in die Gewinnzone zurückgekehrt. 2017 lag das Konzernergebnis bei fast 139 Millionen Euro nach einem Verlust von rund 112 Millionen im Vorjahr, wie das Wiesbadener Unternehmen mitteilte. Dazu trug aber vorwiegend der Verkauf des Geschäfts mit Kathoden, Hochofenauskleidungen und Kohlenstoffelektroden bei. Der Betriebsgewinn vor Sondereinflüssen (Ebit) verdoppelte sich dank eines starken Geschäfts mit Spezialgrafitprodukten nahezu auf gut 40 Millionen Euro. SGL setzte 860 Millionen Euro um, ein Plus von fast zwölf Prozent. Für 2018 rechnet das Unternehmen mit einem Umsatzanstieg von etwa zehn Prozent, der bereinigte Betriebsgewinn soll sich leicht überproportional zum Umsatz erhöhen. (rts)

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  • Sonntag, 17. Juni 2018
  • Unternehmen
    Ex-Carrefour-Chef soll auf Millionenzahlung verzichten

    Die französische Regierung hat den früheren Chef des Supermarktkonzerns Carrefour aufgefordert, auf die mit seinem Rücktritt verbundenen Millionenzahlungen zu verzichten. Erst am Freitag hatte die Hauptversammlung des größten europäischen Einzelhandelskonzerns die Auszahlung von 13 Millionen Euro an Ex-Chef Georges Plassat beschlossen. "Wenn man an der Spitze einer Firma gescheitert ist, und das ist hier der Fall, dann geht man nicht mit 13 Millionen Euro nach Hause", sagte Regierungssprecher Benjamin Griveaux dem TV-Sender "France 3". Dass Plassat auf vier Millionen für die Zusage, nicht zur Konkurrenz zu wechseln, verzichte, sei "bei einem 69-jährigen ein Witz". Er solle auf das ganze Paket verzichten. Plassats Nachfolger Alexandre Bompard hat inzwischen Stellenstreichungen und die Schließung von Standorten angekündigt. (rts)

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  • Unternehmen
    Post hält vorerst an Streetscooter fest

    Auch nach der Ablösung des zuständigen Vorstandsmitglieds Jürgen Gerdes will die Deutsche Post an ihrem Elektro-Lieferwagen Streetscooter festhalten. Der von Gerdes vorangetriebene Elektrotransporter werde vorerst weiter von der Post produziert. "Mindestens in den nächsten zwei Jahren setzen wir das fort", sagte Konzernchef Frank Appel der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". Es bleibe aber dabei, dass die Post auf Dauer kein Autohersteller sein wolle. Es gebe alle möglichen Optionen für die Sparte. Neben einem Börsengang komme auch ein Verkauf an strategische Investoren oder die Beteiligung von Partnern infrage. (rts)

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  • Unternehmen
    Frankreich droht GE mit Geldstrafe

    Die französische Regierung droht dem US-Konzern General Electric mit einer Geldstrafe, falls er bei der 2015 übernommenen Alstom-Energiesparte weniger neue Jobs schafft als vereinbart. GE hatte beim Kauf der Sparte angekündigt, bis Ende 2018 insgesamt 1000 Stellen zu schaffen. In der vergangenen Woche informierte GE-Chef John Flannery den französischen Finanzminister Bruno Le Maire, dieses Ziel sei wegen schwieriger Marktbedingungen inzwischen außer Reichweite. Bis Ende April lag der Stellenzuwachs dem Finanzministerium zufolge bei 323. Nach der Übernahmevereinbarung muss GE 50.000 Euro je nicht geschaffenen Job zahlen, wenn das Ziel verfehlt wird. Das wären in diesem Fall fast 34 Millionen Euro Strafe. "Strafen müssen ein Zeichen setzen", sagte ein Regierungssprecher dem Sender France 3. (rts)

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