Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 27. Januar 2016
  • Unternehmen

    Salzgitter verdient wieder Geld

    Der Stahlkonzern Salzgitter hat im vergangenen Jahr schwarze Zahlen geschrieben. Das Jahresergebnis seit erstmals seit 2011 wieder positiv, teilte die das Unternehmen mit. Der Vorsteuergewinn erreichte nach vorläufigen Zahlen 12 Millionen Euro. Im Jahr zuvor hatte der Konzern vor Steuern einen Verlust von 15,2 Millionen Euro ausgewiesen. Der Außenumsatz verringerte sich von 9 Milliarden auf 8,6 Milliarden Euro.

    Im Ergebnis enthalten ist ein positiver Beitrag aus der Beteiligung am Kupferkonzern Aurubis in Höhe von 21 Millionen Euro sowie Ergebnisbelastungen aus der Neuzustellung eines Hochofens im Hüttenwerk Salzgitter und aus bilanziellen Einmaleffekten. Die testierten Zahlen will Salzgitter und weitere Details will Salzgitter wie vorgesehen am 26. Februar veröffentlichen. (DJ)

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  • Mittwoch, 17. Januar 2018
  • Autoindustrie
    Europas Automarkt legt zu

    Der europäische Automarkt ist im abgelaufenen Jahr trotz eines Rückgangs im Dezember insgesamt gewachsen. Die Zahl der Neuzulassungen in den EU-Ländern sei im Vergleich zum Vorjahr um 3,4 Prozent auf 15,14 Millionen Fahrzeuge gestiegen, teilte der Branchenverband Acea mit. Im Dezember rutschten die Verkäufe hingegen um 4,9 Prozent auf 1,09 Millionen Stück ab. Dem Verband zufolge entwickelten sich 2017 fast alle wichtigen Automärkte in der Europäischen Union positiv. Lediglich in Großbritannien sanken die Zulassungen um 5,7 Prozent, der erste Rückgang in 6 Jahren. In Deutschland legte der Absatz mit 2,7 Prozent nur unterdurchschnittlich zu. (dpa)

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  • Gewerkschaften
    DGB zählt weniger Mitglieder

    Die Mitgliederzahl des Deutschen Gewerkschaftsbunds (DGB) ist einem Zeitungsbericht zufolge voraussichtlich unter die Marke von sechs Millionen gerutscht. Dies zeige eine Umfrage unter den Mitgliedsgewerkschaften, berichtete das "Handelsblatt". Zur Jahrtausendwende hatte der DGB noch knapp 7,8 Millionen Mitglieder. Die größten Einzelgewerkschaften IG Metall, Verdi und die Industriegewerkschaft Bergbau, Chemie und Energie (IG BCE) hatten ihre Zahlen bereits veröffentlicht und unter dem Strich Verluste gemeldet, wie die Zeitung weiter berichtete. So hatte Verdi Ende 2017 erstmals weniger als zwei Millionen Mitglieder. (AFP)

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  • Siemens-Rivale
    GE denkt an die Spaltung

    Der US-Industriekonzern General Electric (GE) erwägt offenbar eine Aufspaltung. "Wir suchen aggressiv nach der besten Struktur oder den besten Strukturen (...), um das Potenzial unserer Geschäfte zu maximieren", sagte Vorstandschef John Flannery bei einer Telefonkonferenz mit Investoren. GE sei bereits dabei, eine Zerschlagung in einzelne Geschäftsteile in die Wege zu leiten, berichtete der US-Sender CNBC unter Berufung auf Insider. Eine Aufspaltung könnte schon im Frühjahr verkündet werden. (dpa)

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  • Jahresbilanz
    Zalando verzeichnet Umsatzsprung

    Europas größter Online-Modehändler Zalando will seine Geschäfte im laufenden Jahr weiter steigern. "Unser Fokus liegt nach wie vor auf starkem Wachstum und dem Ausbau unseres Marktanteils", sagte Vorstandsmitglied Rubin Ritter. Im vierten Quartal stieg der Umsatz vorläufigen Zahlen zufolge in einer Spanne von 21,2 bis 23,2 Prozent auf maximal 1,345 Milliarden Euro. Damit erzielte der Berliner Konzern im wichtigen Weihnachtsquartal einen bereinigten Betriebsgewinn (Ebit) zwischen 107 und 120 Millionen Euro. Trotz eines schwierigen Oktobers sei der Endspurt stark gewesen, sagte Ritter. Im Gesamtjahr kam Zalando bei einem Erlös von maximal 4,5 Milliarden Euro auf einen bereinigten Betriebsgewinn von höchstens 222 Millionen Euro. Details will das im MDax notierte Unternehmen am 1. März bekanntgeben. (rts)

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