Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 08. Januar 2015
  • Banken

    Santander sammelt Milliarden ein

    Die spanische Großbank Santander will mit der Ausgabe neuer Aktien 7,5 Milliarden Euro einnehmen. Das Geld solle kurzfristig bei Investoren eingesammelt werden, teilte das Geldinstitut mit. Das Volumen entspricht knapp zehn Prozent der bisherigen Kapitaldecke. Wozu die Bank die Mittel einsetzen will, war zunächst nicht klar. In der Vergangenheit wurde am Kapitalmarkt immer wieder darüber spekuliert, dass Santander im Ausland - etwa in Italien oder auch Deutschland - zukaufen könnte. Bekannt ist bereits, dass die Spanier ein Auge auf den Nachfolger des Pleite-Instituts Banco Espirito Santo aus Portugal geworfen haben. (rts)

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  • Dienstag, 16. Januar 2018
  • Unternehmen
    Insider: Conti engagiert JP Morgan

    Continental hat Insidern zufolge die US-Investmentbank JP Morgan als Berater damit beauftragt, strategische Optionen für den Autozulieferer zu prüfen. Dazu zähle auch eine potenzielle Aufspaltung, sagten drei eingeweihte Personen der Nachrichtenagentur Reuters. Sowohl Continental als auch JP Morgan lehnten es ab, sich zur Rolle der Bank zu äußern. Das Unternehmen ziehe "externe Expertise" heran, befinde sich aber noch ziemlich am Anfang des Prozesses, sagte Konzernchef Elmar Degenhart in einem Interview auf der Automesse in Detroit. (rts)

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  • Unternehmen
    Allianz-Chef erteilt Garantiezins eine Absage

    Bei der Lebensversicherung sieht Allianz-Chef Oliver Bäte in der aktuellen Niedrigzinsphase keine Chance, Produkte mit einem Garantiezins anzubieten. "Das ist bei der derzeitigen Zinspolitik der Europäischen Zentralbank nicht darstellbar. Ein solches Geschäftsmodell ist in diesem Umfeld seriös nicht zu betreiben", sagte Bäte beim Wirtschaftsgipfel der "Rheinischen Post". Garantien kosteten Geld. "Und die Kosten der Absicherung stehen derzeit in keinem Verhältnis zur Absicherung selbst." (rts)

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