Kurznachrichten

Unternehmen Schifffahrtskrise verhagelt Oetker-Bilanz

Der Familienkonzern Oetker hat im vergangenen Jahr die Krise in der Schifffahrt zu spüren bekommen. Geringere Einnahmen bei der inzwischen an die dänische Maersk Line verkauften Reederei Hamburg Süd bescherten dem Mischkonzern 2016 einen Umsatzrückgang um 2,1 Prozent auf 11,7 Milliarden Euro. "Niedrige Frachtraten als Folge von weiterhin anhaltenden Überkapazitäten führten in der Hamburg Süd-Gruppe zu Umsatzverlusten, die nicht durch Umsatzsteigerungen in den anderen Geschäftsbereichen ausgeglichen werden konnten", teilte die Oetker-Gruppe mit. Zudem hätten negative Währungskursentwicklungen die Einnahmen belastet, allen voran die Abwertung des britischen Pfunds, des mexikanischen Pesos und der türkischen Lira gegenüber dem Euro. Der größte Teilkonzern Schifffahrt, der fast die Hälfte zum Konzernumsatz beiträgt, setzte mit 5,624 Milliarden Euro 7,2 Prozent weniger um als im Vorjahr. Im Nahrungsmittelgeschäft, mit über einem Viertel Umsatzanteil der zweitwichtigste Bereich, stiegen die Erlöse um 2,7 Prozent auf 3,07 Milliarden Euro. Das Getränkegeschäft wuchs um 1,2 Prozent auf 1,90 Milliarden Euro. (DJ)

Quelle: ntv.de