Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 16. Januar 2015
  • Unternehmen

    Schlumberger baut Tausende Stellen ab

    Das US-französische Erdöl-Dienstleistungsunternehmen Schlumberger streicht weltweit 9000 Jobs. Grund für diese Kürzungen sei der gefallene Ölpreis, teilte der Konzern mit. Mit der Umstrukturierung stelle sich das Unternehmen auf die erwartete verminderte Aktivität in diesem Jahr ein. Mit dem Sozialplan fallen demnach 7,5 Prozent der Posten weg. Welche Regionen von dem Stellenabbau betroffen sein werden, blieb zunächst offen. Schlumberger verbuchte demnach im vierten Quartal des vergangenen Jahres einen Gewinn in Höhe von 302 Millionen Dollar - das waren 82 Prozent weniger als im Vorjahreszeitraum. Seit Monaten fällt der Ölpreis, seit Juni brachen die Preise um mehr als 50 Prozent ein. Schlumberger sprach vor diesem Hintergrund von "unsicheren" Rahmenbedingungen, gegen die vorgegangen werden müsse. (AFP)

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  • Montag, 22. Januar 2018
  • Übernahme
    Sanofi schluckt US-Bluterspezialisten

    Der französische Pharmakonzern Sanofi übernimmt die US-Pharmafirma Bioverativ für 11,6 Milliarden Dollar. Wie die Franzosen am Morgen mitteilten, bezahlt Sanofi 105 Dollar je Bioverativ-Aktie, was einem Aufschlag von 64 Prozent auf den Schlusskurs vom Freitag entspricht. Mit dem Kauf werde die eigene Stellung im Bereich der seltenen Krankheiten gestärkt und der Gewinn gesteigert, heißt es. Bioverativ ist auf die Behandlung der Bluterkrankheit spezialisiert. (rts)

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  • Privatisierungen
    PPC lockt Investoren an

    Fünfzehn Investoren haben ihr Interesse an den zum Verkauf stehenden Kohlekraftwerken des griechischen Stromversorgers PPC bekundet. Die geplante Veräußerung der Anlagen sei auf großes Interesse gestoßen, sagte Griechenlands Energieminister George Stathakis, ohne Details zu nennen. PPC ist der größte Stromversorger des krisengeschüttelten Landes. Griechenland soll auf Geheiß seiner internationalen Geldgeber den Strommarkt privatisieren. PPC gehört zu 51 Prozent dem Staat. Das Unternehmen soll Anlagen veräußern, die rund 40 Prozent seiner Kapazität entsprechen. Der Versorger kontrolliert in Griechenland 90 Prozent des Privatkundenmarkts und 60 Prozent des Großhandelsmarktes. (rts)

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