Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 04. Februar 2016
  • Unternehmen

    Sharp will sich von Foxconn retten lassen

    Der angeschlagene Elektronik-Konzern Sharp gibt einem Insider zufolge dem taiwanesischen Apple-Zulieferer Foxconn den Vorzug für einen Rettungsplan. Damit lasse der japanische Konzern ein Angebot des einheimischen Staatsfonds INCJ liegen. Der Sender NHK berichtete weiter, Foxconn habe über 700 Milliarden Yen (etwa 5,3 Milliarden Euro) geboten, mehr als doppelt so viel wie INCJ. Sharp und Foxconn lehnten zunächst Stellungnahmen ab. Sharp-Aktien stiegen an der Börse in Tokio im Verlauf um fast 14 Prozent. Um das Schicksal von Sharp wird seit Monaten gerungen. Die Regierung in Tokio will früheren Angaben von Insidern zufolge verhindern, dass japanische Elektronik-Firmen in ausländische Hände geraten. Sharp etwa verfügt über wichtige Patente. (rts)

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  • Sonntag, 21. Januar 2018
  • Unternehmen
    "Lieferando"-Mutter kann sich Fusion mit Delivery Hero vorstellen

    Der niederländische Essenslieferdienst-Konzern Takeaway.com sieht in einer Fusion mit dem deutschen Rivalen Delivery Hero eine Möglichkeit für eine Konsolidierung des Marktes. "In jedem großen Land der Welt kann es nur einen Anbieter geben", sagte Takeaway-Chef Jitse Groen dem "Tagesspiegel". Eine Fusion mit dem globalen Branchenprimus aus Berlin wäre eine Option. Delivery Hero wollte sich nicht dazu äußern. Allerdings hatte ein Insider in der vergangenen Woche gesagt, dass die beiden Marktführer in Deutschland derzeit nicht in Gesprächen über einen Zusammenschluss seien. (rts)

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