Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 26. Oktober 2014
  • Unternehmen

    Spanien verschiebt Aena-Börsengang

    Die spanische Regierung hat den bis zu zehn Milliarden Dollar schweren Börsengang des weltgrößten Flughafenbetreibers Aena verschoben. Die Börsenaufsicht in Madrid brauche noch weitere Informationen, weshalb der Prospekt frühestens in einer Woche eingereicht werden könne, sagte ein Aena-Sprecher. Mit mangelnder Nachfrage habe die Verschiebung nichts zu tun. Die Erstnotiz sei weiterhin für den 12. November geplant, sagte der Sprecher. Allerdings werde nun die Werbetour bei Investoren sowie die Angebotsfrist kürzer ausfallen als ursprünglich geplant. Der spanische Staat will sich von bis zu 49 Prozent an dem Unternehmen trennen, das an 46 Flughäfen im Inland und mehr als 20 im Ausland beteiligt ist. Es dürfte sich um den größten Börsengang in diesem Jahr in Europa handeln. (rts)

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  • Dienstag, 23. Januar 2018
  • Börsengang
    Saudi Aramco zieht neue Partner an

    Russische Pensionsfonds wollen sich an dem milliardenschweren Börsengang des saudi-arabischen Ölkonzerns Saudi Aramco beteiligen. "Es wäre sehr hilfreich für den Markt, wenn eine solche Kooperation über mehrere Jahre ausgebaut wird", sagte der Chef des russischen Staatsfonds Direct Investment Fund (DIF), Kirill Dmitriew. Auch die Chinesen könnten mit an Bord genommen werden, betonte Dmitriew. Beobachtern zufolge erhoffen sich die Staatsfonds aus China und Russland dadurch mehr Mitbestimmung im Rohölmarkt. "Wir sehen ein großes Interesse an dem Aramco-Börsengang von russischen Pensionsfonds, aber auch von unseren chinesischen Partnern", sagte Dmitriew. Saudi-Arabien will bis zu fünf Prozent der Anteile an Aramco an die Börse bringen und damit schätzungsweise 100 Milliarden Dollar erlösen. Insidern zufolge ist die Platzierung für die zweite Jahreshälfte geplant. (rts)

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  • Airlines
    Easyjet legt beim Umsatz zu

    Der britische Billigfluganbieter Easyjet hat seinen Umsatz im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres deutlich gesteigert. Die Einnahmen stiegen im Vergleich zum Vorjahr um 14,4 Prozent, wie das Unternehmen am Morgen mitteilte. Angaben zum Gewinn macht Easyjet im vorgelegten Zwischenbericht nicht. Der Anstieg des Ladefaktors um 2,1 Prozentpunkte auf 92,1 Prozent sei aber ein positives Zeichen, meinten Analysten. Das Passagieraufkommen wuchs im Quartalsvergleich um 8,0 Prozent. "Das könnte auch für Lufthansa, IAG und Air France positiv ankommen", kommentierte ein Aktienhändler die Eckdaten. Denn Easyjet sei neben ihnen die einzige Fluglinie, die ebenfalls stark auf Geschäftsreisende und weniger auf Tourismus ausgerichtet sei. (DJ)

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  • Geldpolitik
    BoJ bleibt weiter "locker"

    Die japanische Notenbank hält unverändert an ihrer Politik des lockeren Geldes fest. Der Strafzins auf Einlagen von Finanzinstituten bleibt bei 0,1 Prozent, wie die Bank von Japan (BoJ) mitteilte. Zudem strebt sie weiterhin eine Rendite von rund null Prozent auf zehnjährige Staatsanleihen an. Die Entscheidung fiel mit acht zu eins Stimmen. Mit Blick auf die Preisentwicklung schlug die Bank of Japan optimistischere Töne an als noch vor einem Vierteljahr. "Die Inflationserwartung hat sich zuletzt seitwärts entwickelt", hieß es in dem Quartalsbericht. Die Notenbank strebt eine Inflationsrate von zwei Prozent an. (rts)

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