Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 25. Februar 2016
  • Banken

    Sparkassen retten Gewinn

    Trotz der niedrigen Zinsen haben die Sparkassen 2015 ihren Gewinn gehalten. Der Jahresüberschuss liege wie in den beiden Vorjahren bei rund zwei Milliarden Euro, sagte der Präsident des Deutschen Sparkassen- und Giroverbands, Georg Fahrenschon, auf einer Branchenkonferenz in Berlin. Er sprach von einem sehr guten Ergebnis. Zudem beliefen sich die neuen Vorsorgereserven erneut auf über drei Milliarden Euro. "Damit ist die wirtschaftliche Grundlage vorhanden, um die absehbar wirtschaftlich schwierigen Jahre aus eigener Kraft sehr solide bestehen zu können." Die Aufmerksamkeit der Sparkassen-Familie gelte jetzt vor allem den Landesbausparkassen und den öffentlichen Versicherern. "Hier müssen wir schauen, ob wir einzelne Häuser noch schlagkräftiger machen können." (rts)

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  • Montag, 10. Dezember 2018
  • Unternehmen
    Linde kündigt Aktienrückkauf an

    Der Industriegase-Hersteller Linde will die Investoren kurz nach der Fusion mit einem milliardenschweren Aktienrückkauf locken. Bis zum 30. April 2019 sollen eigene Papiere im Volumen von einer Milliarde US-Dollar (876 Millionen Euro) erworben werden, wie das Dax-Unternehmen mitteilte. Zum Kurs von 135,50 Euro müsste Linde damit knapp 6,5 Millionen Aktien kaufen, das sind 1,2 Prozent des Grundkapitals. Die Papiere sollen anschließend eingezogen oder als Aktienboni an Mitarbeiter ausgegeben werden. Bei der Dividende folgt die neue Linde der Politik ihres US-Fusionspartners Praxair. Für das vierte Quartal sollen am 27. Dezember 82,5 US-Cent je Aktie gezahlt werden, wie der Konzern mitteilte. Den gleichen Betrag hatte Praxair bereits für die ersten drei Quartale ausgeschüttet. Insgesamt sind das 3,30 Dollar für das Gesamtjahr. Linde hatte zuletzt eine Dividende von 7 Euro gezahlt. (rts)

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  • Konjunktur
    Chinas Automarkt schrumpft

    Der für deutsche Hersteller wichtige chinesische Automarkt steuert für das Gesamtjahr 2018 auf den ersten Absatzrückgang seit mindestens zwei Jahrzehnten zu. Im November brach die Zahl der verkauften Autos im Vergleich zum Vorjahresmonat um 18 Prozent auf 2,05 Millionen Stück ein, wie aus den Daten des Branchenverbands China Passenger Car Association (PCA) hervorgeht. Es war der sechste Monat mit einem Rückgang in Folge. Im September und Oktober war der Absatz um jeweils rund 13 Prozent geschrumpft. Für die ersten elf Monate des Jahres steht nun ein Minus von 4,3 Prozent zu Buche. (dpa)

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  • Konjunktur
    Britische Konjunktur schwächt sich ab

    Wenige Monate vor dem EU-Ausstieg fahren die Firmen in Großbritannien ihre Produktion zurück. Im Oktober sank der Ausstoß im Verarbeitenden Gewerbe um 0,6 Prozent, wie aus Daten des Statistikamts ONS hervorgeht. Dies ist der stärkste Rückgang seit Mai. In der Industrie wurde die Fertigung sogar um 0,9 Prozent heruntergeschraubt. Insgesamt zeichnet sich damit ein langsameres Wachstumstempo der britischen Wirtschaft ab: Von August bis Oktober schwächte sich der Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts laut ONS auf 0,4 Prozent ab. Im Sommer war ein Plus von 0,6 Prozent erreicht worden. Diese Zahl wird laut ONS jedoch wohl nach unten korrigiert werden müssen, da das britische Handelsdefizit größer als zunächst geschätzt ausgefallen ist. (rts)

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  • IPO
    Softbank-Tochter soll knapp 24 Milliarden Dollar einspielen

    Trotz der jüngsten Aktienmarkt-Schwäche hält der japanische Technologiekonzern Softbank an dem Preis für den Börsengang seiner Mobilfunktochter fest. Umgerechnet 23,6 Milliarden US-Dollar soll dieser einspielen. Softbank setzte den Preis endgültig auf 1500 japanische Yen je Aktie fest, wie das Unternehmen in Tokio mitteilte. Damit wurde die vorläufige Zielmarke bestätigt. Inklusive Mehrzuteilungsoption von rund 160 Millionen Aktien will Softbank 1,76 Milliarden Aktien an die Anleger bringen. Der erste Handelstag ist unverändert für den 19. Dezember vorgesehen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Zalando prüft Einstieg in Geschäft mit Heimtextilien

    Der Online-Modehändler Zalando erwägt den Ausbau seines Sortiments um Heimtextilien wie Bettwäsche oder Decken. "Potenzial sehen wir beispielsweise noch im Bereich Heimtextilien und Heimausstattung, auch wenn wir noch keine konkreten Pläne dazu ausgearbeitet haben", sagte Mitgründer und Vorstandsmitglied David Schneider der "Welt". Generell schaue sich Zalando nicht nur neue Märkte oder Produktkategorien an, vielmehr solle das Plattform-Geschäft mit anderen Händlern ausgeweitet werden. Zum Geschäftsverlauf im Schlussquartal 2018 äußerte sich der Manager vorsichtig optimistisch. Schneider rechnet damit, dass wegen des langen Sommers in diesem Jahr ausgebliebene Verkäufe von Winterkleidung nachgeholt werden. Im dritten Quartal war Zalando mit 11,7 Prozent schwächer gewachsen als zuvor, zudem fuhr der MDax-Konzern im laufenden Geschäft einen Verlust von fast 40 Millionen Euro ein. (dpa)

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