Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Dienstag, 02. Februar 2016
  • Jahreszahlen

    Starker Chemiegeschäft treibt Wacker an

    Der Spezialchemie-Konzern Wacker hat 2015 von einem starken Geschäft profitiert - trotz wachsender Unsicherheiten in der Weltwirtschaft. Wie geplant stieg der Umsatz zum ersten Mal in der Firmengeschichte über die Marke von 5 Milliarden Euro. Treiber war dabei das eigentliche Chemiegeschäft. Auch im Schlussquartal legten die Erlöse zu, wenngleich weniger stark als im Gesamtjahr. Das lag in erster Linie an der börsennotierten Halbleiter-Tochter Siltronic, deren Geschäft am Jahresende schwächelte. Der Jahresumsatz von Wacker legte um 10 Prozent auf annähernd 5,3 Milliarden Euro zu. Höhere Absatzmengen und positive Währungseffekte seien die wesentlichen Gründe, teilte der Konzern in München mit. Alle Sparten hätten dazu beigetragen. Der Gewinn verbesserte sich um 23 Prozent auf unterm Strich 240 Millionen Euro. (dpa)

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  • Freitag, 24. November 2017
  • Unternehmen
    SLM Solutions dampft Jahresausblick ein

    Der 3D-Druckerhersteller SLM Solutions Group hat wegen verschobener Auslieferungen seine Jahresprognose deutlich reduziert. Statt 110 bis 120 Millionen Euro werde der Umsatz 2017 nur 90 Millionen erreichen, teilte das Lübecker Unternehmen mit. Die bereinigte Ebitda-Marge werde einstellig ausfallen, statt 10 bis 13 Prozent zu erreichen. Entsprechend werde auch die Personalaufwandquote steigen statt sinken. Wesentliche Ursache für die Anpassungen sind kundenseitige Verschiebungen der Auslieferungstermine in das nächste Geschäftsjahr, die dem Erreichen der ursprünglichen Prognose für das Geschäftsjahr 2017 entgegenstehen. (DJ)

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  • Arbeitskampf
    Streik bei Amazon am "Black Friday"

    Die Gewerkschaft Verdi hat die Mitarbeiter mehrerer Amazon-Standorte in Deutschland zum Streik aufgerufen. Der Ausstand fällt auf den Rabatt-Tag "Black-Friday", an dem Einzelhändler bundesweit mit günstigen Angeboten locken. Verdi fordert den Online-Händler Amazon zu Verhandlungen über einen Tarifvertrag auf. Der US-Konzern, der bundesweit mehr als 12.000 festangestellte Mitarbeiter beschäftigt, verweigert seit Jahren Gespräche. An den Arbeitsniederlegungen am "Black Friday" beteiligen sich laut Verdi Beschäftigte an den sechs großen Amazon-Standorten Bad Hersfeld (Hessen), Leipzig (Sachsen), Rheinberg (NRW), Werne (NRW), Graben (Bayern) und Koblenz (Rheinland-Pfalz). Seit 2013 liefert sich die Gewerkschaft einen Tarifstreit mit dem Internetversandhändler. (dpa)

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