Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 03. Juli 2014
  • Ikea-Rivale

    Steinhoff drängt nach Deutschland

    Der südafrikanische Möbelkonzern Steinhoff kehrt zu seinen deutschen Wurzeln zurück. Mit einer milliardenschweren Kapitalerhöhung bereitet das Unternehmen seinen Wechsel an die Frankfurter Börse vor. Steinhoff gilt als zweitgrößter Möbelhändler der Welt nach Ikea. Die 1964 als Ein-Mann-Betrieb in Westerstede bei Bremen gegründete Firma ist seit 16 Jahren an der Börse in Johannesburg gelistet, will nun aber für internationale Anleger attraktiver werden und die nächsten Expansionsschritte in Europa finanzieren. Auf die Frankfurter Börse kommt im Herbst ein Schwergewicht zu: Steinhoff wird am Markt mit 8,8 Milliarden Euro bewertet. Noch vor dem Wechsel des Börsenplatzes sammelt der in Deutschland vor allem mit der Kette "Poco" bekannte Möbelriese 1,23 Milliarden Euro frisches Kapital ein. Neue Aktien für 531 Millionen Euro wurden an große Investoren außerhalb Südafrikas verkauft, wie Steinhoff mitteilte. (rts)

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  • Dienstag, 12. Dezember 2017
  • Übernahmen
    Franzosen schlucken Westfield

    Der französische Immobilienkonzern Unibail-Rodamco übernimmt Westfield, einen australischen Betreiber von US-Einkaufszentren. Der Kaufpreis liegt bei 20,8 Milliarden australische Dollar (umgerechnet 13,3 Milliarden Euro), wie Unibail-Rodamco mitteilte. Westfield betreibt in den USA unter anderem die Ladenpassage im World Trade Center in New York. Die Australier hätten der Übernahme zugestimmt, hieß es. Die Offerte in bar und Aktien von Unibail-Rodamco bewertet die Westfield-Anteile mit 10,01 australischen Dollar je Stück. Das entspricht einem Aufschlag von fast 18 Prozent auf den jüngsten Schlusskurs in Höhe von 8,50 Dollar. Die Westfield-Aktie war bei Börsenöffnung am Dienstag vor Bekanntgabe des Deals vom Handel ausgesetzt. (DJ)

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  • Luftfahrt
    Flughafen Frankfurt wächst

    Der Flughafen Frankfurt hat im November etwas mehr als fünf Millionen Fluggäste verzeichnet. Das ist ein kräftiges Plus von 21,1 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie der Flughafenbetreiber Fraport mitteilte. Allerdings mussten im November 2016 wegen Streiks zahlreiche Flüge gestrichen werden. Bereinigt um diesen Sondereffekt lag der Zuwachs aber immer noch bei 11,8 Prozent. Bezogen auf das laufende Gesamtjahr liegen die Passagierzahlen mit 59,9 Millionen um 6 Prozent über dem Vorjahreszeitraum. Das Frachtaufkommen kletterte im Zeitraum Januar bis November um 4,3 Prozent auf rund 2,05 Millionen Tonnen. (DJ)

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