Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Mittwoch, 03. Januar 2018
  • Unternehmen

    Steuerreform brockt American Express Verluste ein

    Die Steuerreform in den Vereinigten Staaten kommt den US-Kreditkartenanbieter American Express teuer zu stehen. Das Unternehmen erwartet nach eigenen Angaben einen Verlust im vierten Quartal im Zuge einer Belastung von 2,4 Milliarden Dollar. Das Ergebnis für das Gesamtjahr 2017 dürfte zudem unter dem bislang prognostizierten Gewinn von 5,8 bis 5,9 Dollar je Aktie liegen. Langfristig sollte die Steuerreform jedoch positive Auswirkungen haben. US-Präsident Donald Trump hatte die größte US-Steuerreform seit mehr als 30 Jahren am 22. Dezember durch seine Unterschrift in Kraft gesetzt. Unter anderem sinkt die Körperschaftssteuer auf 21 von bisher 35 Prozent. (rts)

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  • Samstag, 21. Juli 2018
  • Rating
    S&P gebt Ausblick für Griechenland

    Die Bonitätswächter von S&P haben den Rating-Ausblick für Griechenland auf "positiv" von "stabil" erhöht. Damit kann das Euro-Land als nächsten Schritt auf eine Höherstufung hoffen. Die Bewertung der langfristigen Verbindlichkeiten bleibe zunächst bei "B+", teilten die amerikanischen Bonitätswächter mit. Die Anleihen haben damit weiterhin Ramschstatus. Ein besseres Rating geht in der Regel mit niedrigeren Kosten bei der Aufnahme von Schulden einher. Die Agentur begründete den besseren Ausblick mit einer größeren politischen Stabilität und Berechenbarkeit, die Griechenlands Wirtschaft und Banken unterstützen sollten. Das Land hängt seit 2010 am Tropf internationaler Geldgeber. Das dritte Hilfspaket im Umfang von bis zu 86 Milliarden Euro läuft im August aus. Mit einer Quote von rund 20 Prozent ist die Arbeitslosigkeit in Griechenland so hoch wie in keinem anderen Euro-Land. (rts)

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