Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Sonntag, 07. Februar 2016
  • Banken

    Strafzinsen für Mittelstandskunden der Coba

    Nach den Großkunden drohen nun auch den mittelständischen Firmenkunden der Commerzbank Strafzinsen. "Bei Firmenkunden, großen Konzernen, institutionellen Kunden und Kunden des öffentlichen Sektors, die hohe Guthaben als Einlagen bei uns parken, vereinbaren wir verstärkt für die überschüssige Liquidität eine individuelle Guthabengebühr", sagte ein Commerzbank-Sprecher. Zugleich stellte er klar: "Auf die Einlagen von Privat- und Geschäftskunden berechnen wir keine negativen Zinsen." Nach einem Bericht der "Welt am Sonntag" hat die Commerzbank in den vergangenen Monaten etwa jeden zehnten Firmenkunden angesprochen. "Unser Ziel ist es dabei nicht, diese Gebühr zu erheben, sondern in Gesprächen mit den Kunden gemeinsam alternative Anlagekonzepte zu entwickeln", erklärte der Banksprecher. Falls Kunden nicht darauf eingingen, werde der Strafzins von derzeit 0,3 Prozent auf die überschüssige Liquidität aber fällig, schrieb die Zeitung. Die Commerzbank hat nach eigenen Angaben 100 000 mittelständische Kunden, wozu sie Unternehmen mit einem Umsatz zwischen 2,5 und 250 Millionen Euro zählt. (dpa)

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  • Montag, 11. Dezember 2017
  • Autoindustrie
    BMW verzeichnet starke Nachfrage

    Der Autobauer BMW hat im November bei den Verkäufen deutlich zugelegt. Gegenüber dem Vorjahr stieg der Autoabsatz um 5,2 Prozent auf weltweit 220.649 Fahrzeuge, wie der Dax-Konzern mitteilte. Nach elf Monaten liegen die Verkaufszahlen bei BMW damit 3,6 Prozent im Plus bei 2,23 Millionen Autos. Der Zuwachs bei der Stammmarke BMW liegt von Januar bis November bei 3,7 Prozent oder 1,89 Millionen Pkw. Rivale Mercedes-Benz aus dem Daimler-Konzern hatte nach elf Monaten bereits 2,1 Millionen Autos verkauft. Die VW-Tochter Audi lag zuletzt bei 1,7 Millionen Fahrzeugen. Im November lief es bei BMW nach wie vor in Asien rund, aber auch in den USA gab es wieder ein Verkaufsplus. Vor allem der neue 5er sorgte bei der Hausmarke der Münchner für Schwung. (dpa)

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  • Konjunktur
    Türkische Wirtschaft wächst um elf Prozent

    Die türkische Wirtschaft ist im dritten Quartal so kräftig wie seit sechs Jahren nicht mehr gewachsen. Das Bruttoinlandsprodukt lag zwischen Juli und September um 11,1 Prozent höher als ein Jahr zuvor, wie das Statistikamt mitteilte. Ökonomen waren von zehn Prozent ausgegangen. Damit hat sich das Wachstum im Vergleich zur ersten Jahreshälfte mehr als verdoppelt: Im zweiten Quartal reichte es zu 5,4 Prozent, am Jahresanfang zu 5,3 Prozent. Das Wachstum erklärt sich zu einem guten Teil aus der Schwäche im Vorjahreszeitraum: Im dritten Quartal 2016 war die Wirtschaft wegen der Verunsicherung nach dem Putschversuch um 0,8 Prozent geschrumpft. (rts)

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  • Energie
    IWES-Experten loben Offshore-Windräder

    Windkraftwerke auf dem Meer erzeugen einer Studie zufolge mehr und zuverlässiger Strom als bislang angenommen. Die Windkraftanlagen in Nord- und Ostsee produzieren an 363 Tagen des Jahres Energie, teilte die Stiftung Offshore Windenergie mit, die die Studie beim Fraunhofer-Institut IWES in Auftrag gegeben hatte. Bei der Vorgängerstudie hatte dieser Wert noch bei 340 Tagen gelegen. Die Anlagen lieferten somit relativ konstant Strom, und die Erträge seien gut vorhersehbar, heißt es. Die erhöhte Verfügbarkeit senke den Bedarf an Reservekraftwerken für windstille Stunden und damit die Kosten. Energiewirtschaftlich sei die Offshore-Windenergie damit sowohl Windkraftwerken an Land wie auch der Photovoltaik überlegen. (dpa)

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