Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Donnerstag, 28. August 2014
  • Unternehmen

    Stratec Biomedical will zukaufen

    Der Labor- und Biotechzulieferer Stratec Biomedical schaut sich nach Übernahmen um. Die derzeitige Eigenkapitalquote von 80 Prozent sei in dieser Höhe nicht dauerhaft notwendig, sagte Stratec-Chef Marcus Wolfinger der "Börsen-Zeitung". "Es gibt deshalb Spielraum für Akquisitionen. Derzeit ist aber nichts Konkretes in der Pipeline." Stratec könne 2014 eine operative Rendite von 15,5 bis 16 Prozent erreichen, konkretisierte Wolfinger die Prognose. Bisher hatte er einen leichten Anstieg der operativen Rendite in Aussicht gestellt, die 2013 bei 15,2 Prozent lag. Beim Umsatz erwartet er weiterhin eine Steigerung von acht bis zwölf Prozent. (rts)

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  • Freitag, 15. Dezember 2017
  • Konjunktur
    Stimmung in Japans Industrie hellt weiter auf

    Die Stimmung unter den Managern der japanischen Großindustrie hat sich im fünften Quartal in Folge verbessert und ist so gut wie seit zehn Jahren nicht mehr. Wie aus einer Quartalsumfrage ("Tankan") der Bank von Japan (BoJ) unter rund 10.000 Firmen hervorgeht, stieg der darin ermittelte Stimmungsindex für die großen Produktionskonzerne im Dezember um weitere 3 Punkte im Vergleich zum September auf jetzt plus 25. Ein positiver Index im Tankan-Bericht bedeutet, dass die Optimisten in der Mehrheit sind. Allerdings verharrte der Index für die nicht produzierenden Unternehmen des Landes weiter bei plus 23. Der schwache Yen und eine steigende globale Nachfrage haben den Unternehmen der drittgrößten Volkswirtschaft der Welt, die weiterhin vom Exportmotor abhängt, zwar teils Rekordgewinne beschert. Die privaten Haushalte, deren Konsumausgaben rund 60 Prozent der Wirtschaftsleistung des Landes ausmachen, bekommen davon laut Kritikern jedoch noch nicht allzu viel zu spüren. Sie halten ihr Geld weiter zusammen. (dpa)

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  • Unternehmen
    Oracle übertrifft Erwartungen und enttäuscht dennoch

    Der SAP-Rivale Oracle hat Gewinn und Umsatz im vergangenen Geschäftsquartal deutlich gesteigert. In den drei Monaten bis Ende November kletterte der Überschuss verglichen mit dem Vorjahreswert um zehn Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar (1,9 Mrd Euro), wie der Konzern am Donnerstag nach US-Börsenschluss mitteilte. Die Erlöse wuchsen um sechs Prozent auf 9,6 Milliarden Dollar.

    Obwohl die Prognosen der Analysten damit übertroffen wurden, sank die Aktie nachbörslich um über vier Prozent. Trotz eines starken Umsatzwachstums um 44 Prozent auf 1,5 Milliarden Dollar entwickelte sich das Cloud-Geschäft mit IT-Diensten im Internet schwächer als erwartet. Oracle entwickelt Unternehmens-Software und Datenbanken. Seit der Übernahme von Sun Microsystems stellt der Konzern auch leistungsstarke Rechner her. (dpa)

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