Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Freitag, 10. August 2018
  • Unternehmen

    Streetscooter haben umweltschädliches Bauteil

    Der zur Deutschen Post gehörende E-Mobil-Hersteller Streetscooter wirbt mit sauberer Mobilität, hat nun aber laut einem "Spiegel"-Bericht selbst Umweltprobleme. Dem Magazin zufolge stießen die Zulassungsbehörden auf ein Hochvoltladegerät, in dem das giftige Schwermetall Cadmium enthalten ist. Zuvor war demnach bereits ein Bauteil mit hohem Bleigehalt entdeckt worden. Die gemessene Cadmium-Konzentration ist dem Magazin zufolge so hoch, dass eine normale Typgenehmigung für den Streetscooter nicht möglich sei. Ein Sprecher der Deutschen Post sagte dazu allerdings dem "Spiegel", man halte sich beim Streetscooter an "die gesetzlichen Anforderungen".

    Bei dem nun beanstandeten Gerät soll es sich laut "Spiegel" um das gleiche Bauteil handeln, das auch in 124.000 VW-Elektrofahrzeugen verbaut ist. Dem Konzern droht wegen des Problems mit dem Ladegerät eines Zulieferers, auf das VW selbst Ende Juli hingewiesen hatte, ein amtlicher Rückruf durch das Kraftfahrtbundesamt. Cadmium kann Krebs auslösen. (AFP)

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  • Donnerstag, 16. August 2018
  • Unternehmen
    Walmart feiert starkes Wachstum

    Der weltgrößte Einzelhändler Walmart hat im zweiten Geschäftsquartal stark von den boomenden Konsumausgaben in den USA profitiert. In den drei Monaten bis Ende Juli kletterten die Umsätze auf vergleichbarer Basis in den USA um 4,5 Prozent, wie das Unternehmen mitteilte. Das war der stärkste Zuwachs seit mehr als zehn Jahren.

    Insgesamt erhöhte Walmart die Erlöse im abgelaufenen Quartal um vier Prozent auf 128 Milliarden Dollar (112 Mrd Euro). Unter dem Strich stand wegen einer 4,8 Milliarden Dollar schweren Abschreibung auf den verkauften Mehrheitsanteil an dem Geschäft in Brasilien jedoch ein Verlust von 861 Millionen Dollar. Vor einem Jahr hatte der US-Shopping-Gigant noch 2,9 Milliarden Dollar verdient.

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  • Konjunktur
    Britischer Einzelhandel atmet durch

    Die britischen Einzelhandelsumsätze haben sich im Juli nach einem schwachen Juni erholt. Angetrieben wurden die Umsätze durch den lebhaften Verkauf von Lebensmitteln und Getränken während der Fußballweltmeisterschaft. Die Umsätze zogen um 0,7 Prozent zum Vormonat an und lagen um 3,5 Prozent höher als vor einem Jahr, wie die Statistikbehörde berichtete.

    Der Aufschwung ist ein vorsichtiges Zeichen dafür, dass Großbritanniens verbrauchergetriebene Wirtschaft auf einer starken Basis in das dritte Quartal gestartet ist. Die britische Wirtschaft hat einen schlechten Start ins Jahr inzwischen abgeschüttelt und wuchs im zweiten Quartal um 0,4 Prozent. (DJ)

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  • Konjunktur
    Gastgewerbe verzeichnet Umsatzplus

    Deutschlands Gastwirte und Hoteliers haben im ersten Halbjahr 2018 etwas bessere Geschäfte gemacht als ein Jahr zuvor. Hotels, Pensionen, Gaststätten und Kantinenbetreiber setzten in Summe zu unveränderten Preisen (real) 0,3 Prozent mehr um als in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Nominal ergab sich nach Berechnungen des Statistischen Bundesamt ein Umsatzplus von 2,5 Prozent, wie die Wiesbadener Behörde mitteilte. Während die Erlöse in der Gastronomie im ersten Halbjahr preisbereinigt um 0,6 Prozent stiegen, mussten Beherbergungsbetriebe real leicht sinkende Umsätze hinnehmen (minus 0,2 Prozent). Vor allem der Mai lief für die Branche schlecht. Im Juni gingen die Umsätze im Gastgewerbe jedoch sowohl real (plus 2,1 Prozent) als auch nominal (plus 3,8 Prozent) im Vergleich zum Vorjahresmonat wieder deutlich nach oben. (dpa)

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  • Quartalszahlen
    Cisco überrascht Analysten

    Der Netzwerk-Spezialist Cisco hat mit seinem Ausblick Experten am Markt überrascht. Für das erste Quartal des anlaufenden Geschäftsjahres stellte der US-Konzern am Vorabend nach Börsenschluss in New York ein Umsatzwachstum zwischen 5 und 7 Prozent in Aussicht. Analysten waren zuletzt im Schnitt nur von einem Plus von 3,7 Prozent ausgegangen. Der bereinigte Gewinn je Aktie soll 70 bis 72 US-Cent erreichen. Auch hier hatten die Experten weniger erwartet. Im vierten Geschäftsquartal konnte Cisco Umsatz und Gewinn teils kräftig ausbauen. Nachbörslich legten die Aktien um mehr als drei Prozent zu. (dpa)

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