Wirtschaft Kurzmeldungen
  • Montag, 21. März 2016
  • Unternehmen

    Studio Babelsberg sucht Aufträge

    Internationale Großproduktionen wie die US-Serie "Homeland" haben dem Studio Babelsberg 2015 finanziell wieder auf die Beine geholfen. Für das laufende Jahr bleibt das Unternehmen aber zurückhaltend. Man könne "noch keine detaillierte Prognose" abgeben, teilte es mit. Im abgelaufenen Jahr habe das Filmstudio 5 Millionen Euro Gewinn vor Steuern erzielt. 2014 waren hier noch knapp 2,4 Millionen Euro Verlust angefallen. Neben der fünften Staffel der Fernsehserie "Homeland" wurden unter anderem der von Luc Besson produzierte Action-Thriller "The Lake" und das Skispringer-Biopic "Eddie the Eagle" gedreht. Bis Mitte April wird in Babelsberg noch die TV-Serie "Berlin Station" gedreht, die im Herbst 2016 im US-Sender Epix ausgestrahlt werden soll. "Darüber hinaus befindet sich das Management in Verhandlungen zu weiteren Projekten für 2016, jedoch besteht hierzu noch keine feste Auftragsbindung", hieß es. Wegen laufender Investitionen und der größtenteils unsicheren Auftragslage fließt für 2015 keine Dividende. (dpa)

    +
  • Mittwoch, 13. Dezember 2017
  • Tourismus
    Tui verbucht Umsatzplus

    Der weltgrößte Reisekonzern Tui kann trotz Terrorangst und Unwettern in wichtigen Urlaubsregionen im zurückliegenden Geschäftsjahr 2016/2017 kräftig zulegen. Der operative Gewinn stieg in den zwölf Monaten bis Ende September um gut zehn Prozent auf 1,1 Milliarden Euro, wie Tui-Chef Fritz Joussen bekanntgab. Der Umsatz wuchs um acht Prozent auf 18,5 Milliarden Euro. Damit trotzte Tui der Terrorangst, der Türkei-Krise, den Wirbelstürmen in der Karibik und dem schwachen britischen Pfund. Der Überschuss ging zwar um mehr als ein Drittel auf 645 Millionen Euro zurück. Allerdings hatte der Reisekonzern ein Jahr zuvor beim Verkauf der Tochter Hotelbeds einen hohen Sondergewinn eingestrichen. Während die konzerneigenen Hotels und Kreuzfahrtschiffe ihre Ergebnisse nun kräftig steigerten, belasteten etwa die massenhaften Krankmeldungen der Tuifly-Besatzungen im Herbst 2016 das Ergebnis. (dpa)

    +
  • Inflation
    Deutschlands Verbraucherpreise ziehen an

    Die Inflation in Deutschland nimmt im November Fahrt auf. Wie das Statistische Bundesamt mitteilte, lagen die Verbraucherpreise 1,8 Prozent über dem Niveau des Vorjahresmonats. Im Oktober hatte die Inflationsrate 1,6 Prozent betragen. Im Monatsvergleich stieg das Preisniveau im November um 0,3 Prozent. Die Statistiker bestätigten damit vorläufige Zahlen. Deutlich teurer als vor einem Jahr war mit einem Zuwachs von 3,7 Prozent Energie. Gestiegen sind vor allem die Preise für Heizöl. Gas war dagegen günstiger als im Vorjahresmonat. Höhere Preise waren auch bei Lebensmitteln zu verzeichnen, wenngleich der Anstieg schwächer als im Vormonat ausfiel. Der Preisauftrieb bei Dienstleistungen, wozu auch Mieten gezählt werden, entwickelte sich mit plus 1,5 Prozent unterdurchschnittlich. (dpa)

    +
  • Unternehmen
    Toshiba räumt Streit mit US-Partner aus der Welt

    Der japanische Technologiekonzern Toshiba und sein US-Partner Western Digital haben einen Streit beigelegt, der den Verkauf des Speicherchip-Geschäfts von Toshiba ernsthaft gefährdet hatte. Nun wollen die beiden Unternehmen ihre Zusammenarbeit sogar ausbauen, wie sie mitteilten. Der in schwerwiegende Probleme geschlitterte Toshiba-Konzern will seine gut laufende Speicherchipsparte an eine Gruppe um den US-Finanzinvestor Bain und verschiedene Tech-Konzerne verkaufen, um frisches Geld in die Kasse zu bekommen. Die Amerikaner betreiben zusammen mit den Japanern ein Gemeinschaftsunternehmen für Speicherchips und wollten beim Verkauf vorrangig behandelt werden. (dpa)

    +
Themenseiten Wirtschaft
Empfehlungen